Von allen Wettern etwas, bei immerhin stabilen 8°C

Alle Berliner über 70 mit Impfeinladung versorgtWarum am Dienstag so viele Impftermine ausfallen musstenImmunisiert zurück in die Freiheit?

es tut sich was im Lande Berlin – jedenfalls für diejenigen, die ihre Spritzen schon intus haben:

Es gibt keinen Grund, für geimpfte Menschen die Einschränkungen der Grundrechte aufrechtzuerhalten“, sagt Wirtschaftssenatorin Ramona Pop im Tagesspiegel – und hält einen „Berliner Vorstoß“ für „denkbar“, damit diese nach der zweiten Portion Biontech, Astrazeneca, Moderna, Johnson & Johnson, Sputnik oder was auch immer „ihre vollen Freiheiten leben können“.

Und auch Justizsenator Dirk Behrendt sagt, ebenfalls im Tagesspiegel: „Natürlich spricht nichts dagegen, wenn sich zehn Geimpfte treffen.

Für Staats- und Verfassungsrechtler ist ohnehin klar: Nicht die Gewährung von Grundrechten muss begründet werden, sondern deren Einschränkung. Julius Betschka, Maria Fiedler, Albrecht Meier, Selina Bettendorf und Robert Kiesel haben recherchiert, was demnächst unter welchen Bedingungen gehen könnte – und was nicht.

Unser Tagesspiegel-Kollege Lothar Heinke, Jahrgang 1934, der mich Anfang der neunziger Jahre als Lokalchef beim „Morgen“ meine ersten Berlin-Texte schreiben ließ, ist bereits durchgeimpft – und argumentiert aus Sicht der Älteren: „Wir früher Geborenen möchten, wie alle anderen, wieder mal in den Urlaub nach Hiddensee fahren oder in die Philharmonie gehen können dürfen. Wir haben nämlich nicht mehr so viel Zeit…

Und Sidney Gennies, Anfang 30, kommentiert heute im Tagesspiegel-Leitartikel: „Die Rückkehr Weniger zur alten Normalität ebnet auch den vielen Wartenden den Weg aus der Krise. Der notwendige Lockdown in seinen verschiedenen Härtegraden schränkt nicht nur den Alltag heute ein, er bedroht all das, worauf sich Menschen nach dem Ausnahmezustand freuen: Theater, Bars, Restaurants, das Hotel am geliebten Ferienort – für viele: den Arbeitsplatz. Die Freiheit der Geimpften, ihr Geld, kann helfen, diese Dinge zu sichern, für jene, die sich jetzt noch gedulden müssen.“

Denn vieles von dem, was in Berlin vor der Pandemie so aufregend, so schön, so besonders war, ist bedroht – oder bereits verschwunden. In unseren „Leute“-Newslettern für die Berliner Bezirke sammeln wir Orte, die Corona nicht überlebt haben. Es ist die erste unserer Serien, von der ich hoffe, dass sie schnell zu Ende geht.

Wir ersehnen den Moment, zu dem alles das wieder möglich ist, was wir seit mehr als einem Jahr entbehren. Die Frage ist nur: Wie bereit wird Berlin, wird die Politik und die Verwaltung dann dafür sein? Schauen wir auf die Kultur: Internationale Künstler suchen bereits jetzt ihren Platz im engen Terminkalender der Bühnen Berlins fürs kommende Jahr – doch die Behörden beharren auf den Regeln der präpandemischen Zeit: Keine Ausnahmegenehmigung gibt’s für die Freilichtbühnen, keinen Freibrief für Musik auf den Plätzen, keine Tische auf Straßen. Die Ruhezeiten sind einzuhalten, so steht’s geschrieben. Doch ruhig war es jetzt lange genug: Berlin wird explodieren wollen vor Glück. Wem das nicht passt, möge bitte für einen Moment, na ja: vielleicht für ein Jahr mal zurücktreten und sich die Ohren zuhalten. Es gibt viel nachzuholen – die Stadt der Freiheit sollte das möglich machen, ohne Wenn und Aber.

Warum fielen am Dienstagnachmittag alle Impftermine in der Messe und der Arena Berlin aus? „Wegen ausbleibender Nachlieferung“, teilte die Gesundheitsverwaltung mit. Biontech widerspricht: Der Senat habe den Impfstoff eigentlich für Mittwoch geordert, „es war demnach eine vorgezogene Lieferung“ – die wegen technischer Probleme zwar ein paar Stunden später als erhofft in Berlin eintraf, aber immer noch ein paar Stunden früher als geplant. Das Bundesgesundheitsministerium erklärt dazu: „Es ist zum wiederholten Male vorgekommen, dass Lieferpläne kurzfristig für Berlin angepasst wurden.“

Mail von „Lindner“-Geschäftsleiterin Claudia Mehrl zum gestrigen Checkpoint-Beitrag über den Maskenärger im Feinkostladen – von morgen an, teilt sie mit, gelten hier neue, pragmatische und ganz klare Regeln:

+ Kunden dürfen ausnahmslos nur noch mit FFP2-Maske die Geschäfte betreten – die Frage von Attesten hat sich damit erledigt und die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitenden ist gewährleistet.

+ Kunden, die aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen können oder wollen, bietet „Lindner“ an, vor dem Geschäft zu bestellen und (per EC-Karte) zu bezahlen – sie haben damit eine diskriminierungsfreie Alternative.

+ Auf Plakaten außerhalb der Filialen weist „Lindner“ sowohl auf die ausnahmslose Maskenpflicht hin wie auch auf den Tür-Service – Missverständnisse und Reibereien werden so vermieden.

Rechtlich ist die Sache ohnehin klar, hier zusammengefasst von Checkpoint-Leser, Rechtsanwalt und Professor Thorsten Koch (vielen Dank auch für die vielen anderen Zuschriften): Dass jemand ein angebliches Attest gegenüber einer Privatperson (z.B. einem Ladenbesitzer) nicht zeigen MUSS, bedeutet nicht, dass dieser jemand einen Laden auch ohne Maske betreten DARF – denn davor steht das Hausrecht, das auch der Besitzers eines Lebensmittelladens hat. Lassen Sie sich also nicht die Butter vom Brot nehmen, wenn ihnen jemand Käse erzählt.

Und noch eine juristische Frage hatten wir zu klären: ob die neue Covid-Verordnung schon galt, obwohl sie noch nicht im Gesetz- und Verordnungsblatt erschienen war (und, Stand heute früh, noch immer nicht erschienen ist). Hier bestätigt uns Markus Heintzen, Professor für Öffentliches Recht mit Verwaltungsschwerpunkt an der FU, die Rechtsauffassung von Senatskanzleichef Christian Gaebler – und sucht gleich mal die richtige Stelle im „Gesetz über die Verkündung von Gesetzen und Rechtsverordnungen“ vom 29.1.1953 heraus: „Ist es unmöglich, das Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin rechtzeitig erscheinen zu lassen, so sind Gesetze und Rechtsverordnungen durch die Tagespresse, durch Anschlag, durch den Rundfunk oder auf andere geeignete Art zu verkünden.“ (§ 2 Abs. 1). Und was dem Senat trotz steten Bemühens so alles unmöglich ist, das wissen Sie ja wohl inzwischen.

Bei René Benkos „Signa“ (KaDeWe, Karstadt, Kaufhof) liegen die Nerven so blank wie die Bäuche der aufgeschlitzten Edelfische in der Feinschmecker-Etage im Luxuskaufhaus an der Tauentzien. Ein paar harmlose Fragen unseres Kollegen Kevin Hoffmann zu einem kritisch-skeptischen „Bloomberg“-Bericht („Billionaire Rene Benko's Real Estate Empire At Risk From Covid Pandemic“) reichte die Presseabteilung gleich weiter an ein bekanntes Berliner Anwaltsbüro – und das drohte Hoffmann direkt und sogar persönlich mit enorm hohen Schadenersatzforderungen für den Fall eines kreditschädigenden Artikels. Unser Wirtschaftsreporter hat es dennoch gewagt, die Sache aufzuschreiben – seine Geschichte erscheint heute im Tagesspiegel. Falls es schief geht, legen wir eben zusammen – wir sparen uns dafür dann auch künftig kreditschädigende Einkäufe in Benkos Shoppingreich.

Die Zukunft des Tempelhofer Felds polarisiert die Stadt – aber unter den Leserinnen und Lesern des Checkpoints zeigt sich eine klare Tendenz: Bei einer hohen Beteiligung von mehr als 8000 abgegebenen Stimmen seit gestern früh zur Frage „Soll das Tempelhofer Feld so bleiben, wie es ist“, entfielen 60% auf die Antwort „Ja, Berlin braucht einen so einzigartigen Ort, gebaut werden kann woanders“. 36% sind der Meinung: „Nein, das kann sich die Stadt angesichts der Wohnungsnot nicht leisten.“ Aber vielleicht wäre ja auch z.B. hier noch Platz für ein paar Häuser. Es bleibt jedenfalls spannend.

Und damit kommen wir zur heutigen Umfrage:

Der Vorschlag von deutsch-israelischen Spielen ist unausgegoren“, kommentiert Martin Einsiedler heute im Tagesspiegel den Plan, Olympia 2036 in Berlin und Tel Aviv auszutragen. Und was meinen Sie?

Umfrage zu Olympia 2036

Heute exklusiv für Abonnenten:

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„Dann hat er aufgehört, zu atmen“: Ein Park in Berlin, zwei Kinder – und das Gift. Zwei Jungs auf Entdeckungstour. Sie finden etwas, das wie eine Rübe aussieht. Minuten später hört ein Herz auf zu schlagen. Die Rekonstruktion eines Albtraums. Von Lars Spannagel.

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Erbsen statt Eisbein: Wie Sie gut essen und dabei das Klima retten. Weniger Fleisch und Milch, dafür Nüsse, Hülsenfrüchte und Gemüse: Das ist nicht nur gesund, sondern auch nachhaltig. So kann es gelingen. Von Heike Jahberg.

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Immune Helfer: Werden Roboter bald zu unserem Alltag gehören? Im Supermarkt an die Abstände erinnern, Krankenzimmer desinfizieren, Einsame trösten – Roboter sind in der Pandemie so gefragt wie nie. Ein Überblick. Von Marie Rövekamp.

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Telegramm

Testen und Bummeln wird jetzt auch noch kuschelig“, schreibt unser Kollege Robert Kiesel zur Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts, die 40-qm-Regel beim Einkaufen zu kippen. Was dort auch noch vorlag: Ein Eilantrag gegen die Testpflicht vor dem Shoppen (abgelehnt). Jetzt muss also nur noch jemand gegen das Bummeln vorgehen – natürlich per Eilantrag.

Ach, und da ist ja noch ein Eilantrag! Ein Berliner Arzt möchte in seiner Privatpraxis gegen Corona impfen (bisher nur für Kassenärzte vorgesehen) – also zum Bummeln kommen die Verwaltungsrichter gerade sicher nicht.

Rund 700.000 Impfeinladungen sind an die Über-70- und 80-Jährigen in Berlin rausgegangen (Basis: Daten aus dem Melderegister) – damit, sagte uns gestern Abend ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung, müsste die gesamte Altersgruppe erfasst sein. („Übersehene“ bitte bei der Impfhotline melden).

Unnützes Berlin-Wissen, das Sie nie mehr vergessen werden: Alle 35 Sekunden wird hier ein Raser erwischt, ausgerechnet von „B.Z.“-Kollegin Hildburg Bruns (und nein, sie hat natürlich nicht die Raser erwischt, sondern die Sekunden ausgerechnet).

Das Ende ist nah (jedenfalls das einiger Bäume) – denn auch das wurde gestern gemeldet: „Einzel-Weltmeisterschaft der Sportholzfäller soll 2021 Comeback feiern“ – um den Titel wird demnach „mit Axt und Säge gekämpft“. Checkpoint-Warnung: Menschen mit Brett vorm Kopf raten wir dringend vom Besuch dieser Veranstaltung ab.

Wir kommen zur Reihe „Tierisches Berlin“, heute mal nicht mit Autoratten (CP v. gestern), sondern mit einem Aushang der Polizei an einem Haus im Abschnitt 26: „Liebe Anwohner! Es ist bereits polizeibekannt, dass sich zeitweise ein Eichhörnchen im Objekt befindet. Es besteht kein Anlass zur Sorge, da nach Prüfung festgestellt wurde, dass es jederzeit das Gebäude verlassen kann.“ (Q: @FrauKulli)

Ob – und wenn ja, für wen – am Montag die Schule wieder startet, berät heute der Senat. Es kommentiert die Grundschullehrerin Domenika Ahlrichs: „Dass Kinder sich streiten, ist im Hygienekonzept nicht vorgesehen“ – Mindestabstände werden beim Infight jedenfalls nicht eingehalten.

3098 Berlinerinnen und Berliner sind bereits am Coronavirus gestorben – hier erinnern wir an sie.

Merkel-Count-up – Tage ohne Taten seit Beginn des „Ich werde jetzt nicht 14 Tage lang tatenlos zusehen!“ – Ultimatums: 11.

Von der Leyen musste bei Erdoğan auf dem Sofa sitzen“ ist auch so eine der Meldungen, die sich nur im Fond einer Limousine mit Diplomatenkennzeichen erschließt – alle anderen fragen sich: Warum „musste sitzen“ – hatte sie sich denn hinlegen wollen?

Mit einer Titelgeschichte und einem großen Interview über unseren Ringbahn-Podcast von und mit Ann-Kathrin Hipp erscheint heute die neue Ausgabe der VBB-Zeitschrift „Punkt 3“ (hier zu lesen) – der Checkpoint wird darin übrigens als „berühmt-berüchtigt“ bezeichnet. Huhuuuh… aber keine Angst, wir tun nix – wir wollen nur spielen.

An die Irren, die in Prenzlauer Berg Futterköder mit Klingen für Hunde auslegen: Beverly (hier zu sehen) verspeist Euch demnächst zum Frühstück.

Und hier noch ein wichtiger Hinweis: Die CDU-Fraktion ist nach eigenen Angaben „verliebt in Berlins Freund und Helfer“, wie sie auf der Titelseite der „Berliner Woche“ in Form einer Anzeige kundtut – und da Liebe bekanntlich blind macht, ist auch niemandem aufgefallen, dass hier vorschriftswidrig öffentliche Fraktionsgelder für Parteiwerbung verwendet wurden. Zu Verteidigung erklärt Sprecher Olaf Wedekind: „Das macht die SPD doch auch!“ Der Checkpoint stellt fest: Herr Wedekind hat recht (was die Sache nicht richtiger macht).

Zitat

Ich habe die jetzt bestellt. Ich will die jetzt implementieren und anbieten.“

Michael Müller über die „Luca-App“ zur Nachverfolgung von Kontakten (21.3.21, „Bericht aus Berlin“).

Tweet des Tages

Ich kann das Event nicht beenden, aber die App auch nicht mehr nutzen. Ich befürchte, ich brauche einen Exorzisten.

@ennolenze

Antwort d. Red.: Enno Lenze (u.a. „Berlin Story News“) hat gestern die angeblich so formidable „Luca-App“ getestet – und eine „private Veranstaltung“ gestartet. Zum Check-in für seine virtuelle Corona-Party veröffentlichte er bei Twitter einen QR-Code (der eigentlich bei kleinen Treffen oder später mal in Restaurants direkt am Ort gescannt werden soll) und begrüßte seine vermeintlich anwesenden Gäste. Erst waren es 10, 20, 30, bald aber schon 10.000, dann 100.000 – und am Ende sogar 614.000 „Personen“. Dann meldete sich Smudo, einer der „Luca“-Financiers, und die Veranstaltung wurde gelöscht. Nur Lenze selbst konnte das Event auf seinem Smartphone nicht mehr beenden, sein Kommentar: „Also alles wie früher: Wenn die Spaßpolizei die Party beendet, bleibt der Gastgeber auf den kaputten Sachen sitzen.“

Das Pandemie-Ding

Zeiten ändern sich und Corona ändert die Zeiten. In den kommenden Wochen wollen wir an dieser Stelle Dinge zeigen, die während der Pandemie an Bedeutung gewonnen haben. Heute: Silke Hartmann und die heimische Flora.

„Schon im ersten Lockdown vor einem Jahr ging es los: Ich brauchte Blumen in meiner Home-Office-Wohnung. Diesmal war es schon im Januar so weit: Jede Woche 20 Stück und immer eine andere Sorte. Die Gefüllten explodieren wie kleine Feuerbälle, die klassischen Rot-Gelben verneigen sich anmutig  es erfüllt mich mit Freude, ihnen dabei zuzusehen. Sie halten mindestens eine Woche und sind auch ein prima Hintergrund für Video-Konferenzen. Mein kleiner Blumenkiosk freut sich...“

Was ist Ihr Pandemie-Ding? Wir freuen uns über Fotos (möglichst im Querformat) inklusive einer kurzen Begründung an checkpoint@tagesspiegel.de.

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Stadtleben

Auf die Hand – Es sind harte Zeiten für die Friedrichshainer Nachbarschaft um den „Boxi“ dieser Tage. Und sie wäre eine kaum wiederzuerkennende Melange aus hoch geklappten Tischen, „To go“-Müll und einigen mau belichteten Spätis, wären da nicht die ewig verlässlichen Fixsterne: Seit vier Jahren bringt Hako Ramen nun Wärme in Mägen und Straßen. „Hako“ bedeutet wörtlich Box(i), aber auch ein Ort, an dem Live-Shows stattfinden. Und ob es nun ein Tonkotsu Traditionell (12 Euro) oder ein Shoyu (9,50) wird – es tut gut, wieder einmal schwingende Schürzen und fliegende Nudelkörbe durch in der offenen Küche zu bestaunen. Mo-So von 12-22 Uhr, Boxhagener Straße 26, U-Bhf Samariterstraße.

Das ganze Stadtleben gibt's mit Tagesspiegel-Plus-Abo.

Berliner Gesellschaft

Geburtstag – Katja Abel (38), Turnerin / Jürgen Kunze (76), im Landesvorstand der FDP / Gerd „Super-Nowa“ Nowakowski (71) – Team Checkpoint wünscht immer von Herzen alles Beste! / „Lieber Mac, einen schönen Geburtstag und einen guten Start in unserem schönen Berlin, wünschen Dir Reinhilde und Fuzzy“ / Matthias Schiel, „bester Frühstückbereiter, Einkäufer, Gassigeher, Verwöhner, Chauffeur, zur-Hand-Geher, Barkeeper, Kümmerer, ... wird 57 Jahre alt und die beste Ehefrau von allen gratuliert ganz herzlich.“ / „Hanny Schmidt, es gibt an jedem Tag einen Grund zum Lachen. Besonders wenn man Geburtstag hat. Achim“ / „Paul Schröder, Wir bleiben im Herzen jung. Herzlichen Glückwunsch, H.-J. Melchior“

Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de

Gestorben Erika Herrmann, * 3. Juli 1925 / Heinz „Enzo“ Lehmann, * 20. Dezember 1929, Grafikdesigner / Heinz-Günter Michels, * 2. Mai 1942, ehem. Geschäftsführer der Flamm Motec GmbH / Ursula Rieger, * 21. März 1948

Stolperstein – Julie Johanna Grünwald (geb. Mannheim) wurde am 19. August 1894 in Węgorzyno, Westpommern geboren. Heute vor 88 Jahren flüchtete sie sich mit nur 38 Jahren in den Tod. Zu ihrem Gedenken wurde in der 
Prenzlauer Allee 15 im Prenzlauer Berg ein Stolperstein verlegt.
 

Encore

Obwohl Berlin immer mehr „flüssiges Gold“ produziert, wird weniger Biersteuer entrichtet. Wie ist das möglich? Unser Autor vermutet einen juristischen Kniff. Von Lorenz Maroldt

Um den Dingen auf die Spur zu kommen, hat heute Teresa Roelcke geholfen, Juliane Reichert hat das Stadtleben angerichtet, und Kathrin Maurer hat Ihnen das Ganze serviert. Morgen macht hier Anke Myrrhe weiter – bis dahin,

Ihr Lorenz Maroldt

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Seit 2014 berichten wir exklusiv aus Berlins Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir stellten Berlins marode Schulen vor, bis die Politik reagierte. Wir standen vor dem Bürgeramt, bis es wieder Termine gab. Wir recherchieren hartnäckig und gründlich.

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