Trinken Wer hat nicht schon mal vom alten Klischee einer verrauchten Jazz-Kneipe gehört, hinter- und untergründig, mit Gästen, die ein eher lockeres Verhältnis zum Tageslicht  pflegen? Besucht man aber die gängigen Locations, wirken manche doch eher wie Opernfoyers mit gedämmtem Licht und bloß dekorativen Plakaten mit ausdrucksstarken Gesichtern der Coltranes, Monks oder Evans, deren Konturen in Rauch und Glanz der Instrumente einer anderen Zeit verschwimmen.