Neue Probleme durch Partydroge Lachgas
Gar nicht zum Lachen, wie Lachgas als gefährliche Partydroge auch in Berlin um sich greift. Ermöglicht durch den freien Verkauf in Sishabars und an Süßigkeitenautomaten (der Checkpoint berichtete) registriert die Gesundheitsverwaltung, dass das Betäubungsmittel verstärkt von Jugendlichen als Rauschmittel missbraucht wird. Zusätzlich explosiv wird die Sache dadurch, dass benutzte, aber nicht vollständig geleerte Lachgas-Kartuschen bei der Müllverbrennung immer öfter in die Luft fliegen (via RBB). Bis zu fünf Kartuschen täglich explodierten auf diese Weise, schon drei Mal habe deshalb in diesem Jahr die Müllverbrennung in Ruhleben gestoppt werden müssen – mit einem Schaden von Hunderttausenden Euro. So langsam könnte man Lachgas als Problem ernst nehmen.