Doofsparen, nein danke? Kai Wegner hat am Montag kurzerhand die Wahlkampfidee eines Parteifreunds abgerĂ€umt. âIn Zeiten groĂer finanzieller Herausforderungen darf es keine Denkverbote geben. Aber die Frage, eine Hochschule in Berlin zu schlieĂen, stellt sich nichtâ, sagte der Regierende dem Kollegen Tilmann Warnecke.
Schade fĂŒr die Streitfans unter uns! Was bisher geschah: Adrian Grasse, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU im Abgeordnetenhaus, hatte vergangene Woche vorgelegt â nur leider bis heute nicht verraten, welche Hochschule er gerne wegsparen wĂŒrde.
Auftritt des ehemaligen Regierenden Michael MĂŒller (SPD): âBankrott-ErklĂ€rungâ! Und: âDamit hat er sich fĂŒr den Bundestag und fĂŒr seine Funktion disqualifiziert!â
Wieder Grasse: âIch möchte gern daran erinnern, dass sich die demokratischen Parteien auf einen fairen Wahlkampf verstĂ€ndigt haben.â
Und dann kommt Kai, und alles ist vorbei? Menno!
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FlĂ€chendeckend Tempo 30? Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hĂ€tte innerorts Bock drauf. Zum Schutz der FuĂgĂ€nger, also: allen. âJeder ist FuĂgĂ€nger â und wenn er nur zu seinem Auto gehtâ, sagt der stellvertretende Bundesvorsitzende Michael Mertens und ist damit ein hervorragender Zitatgeber.
Und der Berliner Landeschef, Stefan Weh? Zieht nicht mit. Ăberhöhte Geschwindigkeit sei zwar nach wie vor einer der HauptgrĂŒnde fĂŒr UnfĂ€lle, sagt er auf Checkpoint-Anfrage. FĂŒr ihn aber eher ein Anlass, den FlieĂverkehr besser zu ĂŒberwachen. âNatĂŒrlich mĂŒssen wir auch ĂŒber Tempolimits in Deutschland sprechen. So sollte es StĂ€dte und Gemeinden durchaus möglich sein, Tempo 30 an den Orten einzufĂŒhren, wo es fĂŒr Sicherheit und Verkehrsfluss sinnvoll ist.â Aber bitte nicht Berlin: âWir haben diverse StraĂen, wo der Verkehr zum Erliegen kommen wĂŒrde und ein geringeres Tempolimit nicht zu weniger UnfĂ€llen fĂŒhren wĂŒrde.â Als Beispiele nennt Weh die HeerstraĂe, Landsberger Allee, B1 und Danziger StraĂe.
Ein Lob fĂŒr die Tempo-50-begeisterte CDU spendierte Weh auf Anfrage auch noch: âDie Verkehrsverwaltung hat aus unserer Sicht verschiedene auf den Weg gebrachte Verkehrsprojekte unideologisch auf Sinnhaftigkeit und Machbarkeit ĂŒberprĂŒft und Entscheidungen getroffen, die aus unserer Sicht Sinn ergeben.â Dass der Verkehr in Berlin ein umstrittenes Thema sei, bei dem âoft in Polen gedacht und weniger alle Verkehrsteilnehmer in den Blick der Debatten einflieĂen, gehört zur Historieâ.
Was meinen Sie?

Was ist eigentlich mit der CDU los? Das fragen sich viele auf Bundesebene, und fragte sich in Bezug auf die inzwischen beschlossene Umbenennung der Heinrich-von-Treitschke-StraĂe in Steglitz-Zehlendorf jĂŒngst noch mal Checkpoint-Leser Christian Hoffmann. Der ist Anwohner und wollte mit den Christdemokraten ins GesprĂ€ch kommen bezĂŒglich ihrer seltsam anmutenden Kampagne gegen die Umbenennung im Nachbarbezirk.
Mitte Januar, schrieb uns Herr Hoffmann, sei er zufĂ€llig an einem CDU-Wahlkampfstand fĂŒr Jan-Marco Luczak in Tempelhof-Schöneberg vorbeigekommen und habe sich dort mit einem WahlkĂ€mpfer unterhalten. Nach spĂ€terer Recherche glaubt er: Es war der Vorsitzende eines wichtigen Minderheitenverbands innerhalb der Berliner CDU. Das GesprĂ€ch habe ihn âfassungslosâ zurĂŒckgelassen, schrieb er dem Checkpoint; er habe sich ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus erhofft. âGetroffen bin ich auf die Mitglieder einer Partei, die fĂŒr ,Bildungâ stehen, aber Heinrich von Treitschke nicht kennen wollen, und fĂŒr die der Einsatz gegen Antisemitismus nur opportun zu sein scheint, wenn sich dieser beim politischen Gegner manifestiert.â
Aber was genau machte unseren Leser so fassungslos? Unter anderem die erste Frage des CDU-Mannes, ob er Karl Marx fĂŒr einen Antisemiten halte. Unser Leser berichtet, er habe zurĂŒckgefragt, ob die Debatte wirklich auf eine Art parteipolitisches âTu quoqueâ (Du aber auch!) hinauslaufen solle. Dann habe sein GesprĂ€chspartner gesagt, er sei auch schon gegen die Umbenennung der âMohrenstraĂeâ gewesen. Heinrich von Treitschke (âDie Juden sind unser UnglĂŒck!â) kenne er ĂŒberhaupt nicht. Insgesamt rĂŒcke ihm die Diskussion um StraĂenumbenennungen âzu sehr nach linksâ.
Auf CP-Anfrage Ă€uĂerte sich der mutmaĂliche GesprĂ€chspartner nicht zu dem GesprĂ€ch. Die KreisgeschĂ€ftsstelle gab dafĂŒr an, es gehöre fĂŒr die CDU zur âpolitischen DNA, dass wir jeglicher Form des Antisemitismus klar entgegentretenâ. Und weiter: âHeinrich von Treitschke war ein Antisemit. Niemand wĂŒrde heute eine StraĂe nach dem vor etwa 130 Jahren verstorbenen Berliner Historiker benennen.â Zur Umbenennung gebe es eine lebhafte Diskussion, âinsbesondere viele Anwohnerâ wendeten sich dagegen.
Nachdem die Steglitz-Zehlendorfer CDU sich jahrelang gegen die Umbenennung der StraĂe gestrĂ€ubt hatte, stimmte sie vergangene Woche ĂŒberraschend doch dafĂŒr. KĂŒnftig soll die StraĂe nach der Direktorin des jĂŒdischen Blindenheims Betty Katz heiĂen. Zum Schluss vielleicht noch eine Durchsage: StraĂenumbenennungen wegen grobschlĂ€chtigen Antisemitismusâ sind kein âlinkesâ Thema. Egal, wer sie anstöĂt.
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Strauss-JubilĂ€um in der âPhilharmonie
Feiern Sie am 6. Februar das groĂe Strauss-JubilĂ€um mit dem legendĂ€ren Wiener Johann Strauss Orchester und dem berĂŒhmten Dirigenten Johannes Wildner! Erleben Sie schwungÂvolle Walzer wie âRosen aus dem SĂŒdenâ, âFrĂŒhlingsstimmenâ und âAn der Elbeâ sowie weitere Melodien wie âStĂŒrmisch in Liebâ und Tanzâ in der Philharmonie.
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Oh Tannenbaum: Nachdem wir vergangene Woche gemeldet haben, dass die BSR die WeihnachtsbĂ€ume abgeholt hat, haben direkt zwei Leser:innen gepetzt: An verschiedenen Orten in Steglitz-Zehlendorf seien die WeihnachtsbĂ€ume eben nicht abgeholt worden â obwohl sie pĂŒnktlich bereitlagen. Auf CP-Anfrage gesteht die Berliner Stadtreinigung (BSR): Mitunter könne es vorkommen, dass ârausgelegte BĂ€ume bei der Abholung ĂŒbersehen wurdenâ. Wer trotzdem noch einen entdeckt, kann den beim Weihnachtsbaum-Entdecker-Service (heiĂt echt so!) online melden. Die BSR nimmt ihn dann bei der nĂ€chsten regulĂ€ren HausmĂŒll-Sammeltour mit.
BTW â by the way: Noch 26 Tage bis zur Bundestagswahl!
Weil dieses Mal nur zwei Wochen Zeit bleibt fĂŒr die Wahl per Post, weiten die Briefwahlstellen in Berlin, wo man vorab und vor Ort wĂ€hlen kann, im Vergleich zu frĂŒheren Jahren ihre Ăffnungszeiten aus: Montag bis Freitag sollen die Stellen mindestens von neun bis 18 Uhr geöffnet sein, am Samstag immerhin von acht bis 13 Uhr und am Freitag vor der Wahl von acht bis 15 Uhr.
Aber da geht noch mehr: Im Rathaus Wedding kann man unter der Woche schon ab acht Uhr seine Stimme abgeben, mittwochs sogar schon ab sieben Uhr. Auf Anfrage der CDU-Abgeordneten Cornelia Seibeld heiĂt es auĂerdem, alle Briefwahlstellen seien barrierefrei zugĂ€nglich. Nur am Rathaus Spandau kommt man von den BehindertenparkplĂ€tzen derzeit nicht direkt zum Rathaus â wegen einer Baustelle.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Medienkompetenz gegen den Weltuntergang: Wir sind stolz wie Bolle, weil unser Projekt âTagesspiegel macht Schule â digitalâ in die zweite Runde geht! 60 Schulklassen aus ganz Deutschland bekommen fĂŒr drei Monate vollen Zugang zu unserem Angebot. Und dazu jede Menge Lernmaterial, um unsere jungen Leute auf diese schöne neue Welt voller Desinformation vorzubereiten. Wir machen das gemeinsam mit der Deutschen Telekom â und freuen uns, dass auch Bildungssenatorin Katharina GĂŒnther-WĂŒnsch sich fĂŒr die Ergebnisse interessiert. Hier mein Bericht von der Auftaktveranstaltung.
Wer hat Fynn gesehen? Die Polizei sucht mit Foto nach einem 13-JĂ€hrigen, der geistig beeintrĂ€chtigt ist. Der Junge hat am Montagmorgen gegen sieben Uhr die Wohnung seiner Eltern in Bohnsdorf (Treptow-Köpenick) verlassen. Er hat eine Begeisterung fĂŒr öffentliche Verkehrsmittel und den BER. Hier geht es zu Foto und Beschreibung.
Na, haben Sie nach dem Streiktag gestern schon wieder Sehnsucht nach ein paar schönen Berliner BusfahrersprĂŒchen? Da hĂ€tten wir was fĂŒr Sie! Die Ex-Busfahrerin und âSpiegelâ-Bestseller-Autorin Susanne Schmidt, auf Social Media auch als âFrau Kuliâ bekannt, liest heute Abend im âInsel Salonâ auf der Helene im Historischen Hafen aus ihrem Buch âMachen Sie mal zĂŒgig die MitteltĂŒren freiâ â und spricht mit Tagesspiegel-Herausgeber Lorenz MaroldtÂ ĂŒber Zustand, ZustĂ€nde und ZustĂ€ndige des Berliner StraĂenverkehrs.
Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Ort: MĂ€rkisches Ufer, Kulturschiff âHeleneâ (U2 MĂ€rkisches Museum, U8 und S-Bahn JannowitzbrĂŒcke â und natĂŒrlich die Buslinien 165 und die 265).
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The responsible movement of freedom, inclusion, and creativity. Berlin steht fuÌr progressive (sub-)kulturelle Bewegungen und Trends, die Mode, Kunst, âDesign wie auch die Musikszene vereinen. Die Berlin Fashion Week spiegelt dies wider und rĂŒckt relevante Themen wie Nachhaltigkeit, Inklusion und âInnovation sowie TalentfoÌrderung in den Fokus. Mehr
Keine Ausnahmegenehmigung: Eine Frau, die 2016 zum muslimischen Glauben konvertierte, darf deshalb trotzdem nicht mit Nikab Auto fahren â das ist der Gesichtsschleier mit Sehschlitz. Entschied das Berliner Verwaltungsgericht am Montag. Juristisch eine interessante AbwĂ€gung, hier lesen Sie weiter!
Verdacht auf Mord und versuchten Mord: In Beelitz (Potsdam-Mittelmark) ist ein 24-JÀhriger festgenommen worden. Der Mann aus Guinea wird verdÀchtigt, Mitte Januar einen CDU-Nachwuchspolitiker getötet zu haben und vor wenigen Tagen auch eine Frau aus der Ukraine attackiert zu haben. Thorsten Metzner berichtet.
âHerero-Steinâ wird entfernt: Wie geht man mit einem Stein um, der an Völkermörder erinnert statt an die Opfer des Genozids? Die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln hat sich nun entschieden, berichtet Madlen Haarbach.
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Mampfausschreibung: Die Innenverwaltung braucht bis zu drei neue Caterer â aber nicht fĂŒr die hoi polloi in der Kantine, sondern fĂŒr Galas und Konferenzen âmit einem gehobenen, reprĂ€sentativen Charakterâ. Immerhin: nur âmittlere bis hohe QualitĂ€tsanforderungenâ. Je nach Veranstaltung wird zum Beispiel PatisseriegebĂ€ck gefordert (âdrei StĂŒck pro Person bei Petit-Four-GröĂeâ), eine gröĂere Konferenzversorgung inklusive belegter Brötchen (aber bloĂ kein Toastbrot!), Minibouletten und saisonalem Obstkorb â oder ganze Drei-GĂ€nge-MenĂŒs.
â100 Schnittschutzjacken und 300 Schnittschutzhosenâ sucht die Berliner Feuerwehr. An Materialien sind Polyamid, Baumwolle und Polyester gewĂŒnscht, als Farbe â natĂŒrlich â warnorange. Also ab an die NĂ€hmaschine. Aber die Schutzeinlagen im Brust-, Bauch-, RĂŒcken-, Ărmel- und Beinbereich nicht vergessen.
Zitat
âEin Ferkel, das in der Stadt geboren wird, lernt, wie schön es hier ist.â
Katrin Koch vom Nabu-Wildtiertelefon
Stadtleben
Verlosung â Ein neues Buch widmet sich der Stadt aus Cocktail-Perspektive. âCocktails in Berlinâ versammelt 50 Rezepte, BarportrĂ€ts sowie Geschichte und Geschichten von den 1920ern bis in die Gegenwart. ErzĂ€hlt wird u.a. vom Lousiana-Flip, der in Vicki Baums tollem Roman âMenschen im Hotelâ (von 1929, spielt in einem noblen Berliner Hotel) kredenzt wird. Wir verlosen zwei Exemplare! Bewerben können Sie sich â vielleicht am besten nĂŒchtern, wegen der richtigen Anschrift â unter unserer Checkpoint-Adresse.
Essen & Trinken â Der in Turin geborene Patissier Giorgio Mecca hat zwei Spezialdisziplinen. Einmal backt er hinreiĂende Panettone. Das luftige italienische HefegebĂ€ck ist ein klassisches Winterdessert; Mecca hat sogar mal bei einer Panettone-Weltmeisterschaft mitgemacht. Und dann hat er ein gutes HĂ€ndchen fĂŒr alles Kleine. Gerade ist in seinem engen Laden in Prenzlauer Berg die ganze Vitrine voll mit filigranen Minicakes. Ob SchwarzwĂ€lder Kirsch, New York Cheesecake, Windbeutel oder eine Schnitte Sachertorte â alle bekommt man im Miniaturformat. Und das auch von italienischen Klassikern wie Tiramisu-Törtchen und herrliche gefĂŒllte Canolli-Röllchen mit luftig aufgeschlagener Ricotta-Creme, Pistazien aus Sizilien und Orangeat. Di-Fr 10.30-19 Uhr, Sa 10.30-18 Uhr, So 12-17 Uhr, Erich-Weinert-StraĂe 3, S-Bhf Schönhauser Allee
Last-Minute-Lesung â Geschichtswissenschaften als Comic: Das Buch âOberbrechen: A German Village Confronts Its Nazi Pastâ betritt Neuland. ErzĂ€hlt wird vom komplexen Beziehungsgeflecht zwischen jĂŒdischen und nichtjĂŒdischen Mitgliedern eines Dorfs in Hessen â vor und nach 1945. Aufgearbeitet wurde dafĂŒr, von zwei Historikerinnen und einer KĂŒnstlerin, bislang unveröffentlichte Privatkorrespondenz; das Medium des Comics erlaubt es den Autorinnen, sich selbst in die Geschichte einzuzeichnen. Buchvorstellung heute in der Barenboim-Said-Akademie (18 Uhr), Eintritt frei (kostenloses Ticket nötig), Französische StraĂe 33D, U-Bhf Hausvogteiplatz
Last-Minute-Tickets â Kettcar, ja, doch, die gibt es noch. Sieben Jahre sind vergangen seit dem letzten Album der Hamburger. Jetzt sind sie mit etwas Neuem auf Tour: In âGute Laune ungerecht verteiltâ geht es u.a. um das GefĂŒhl der Ăberforderung, die einen ĂŒberfĂ€llt, wenn man die Nachrichten liest. Mit dem Tenor: Wir alle sind erschöpft von all dem, dennoch mĂŒssen wir da durch. Auf der Suche nach dem Hoffnungsschimmer packen Kettcar Rassismus und soziale Ungerechtigkeit genauso auf den Tisch wie lauwarme Langzeitbeziehungen â mit treibenden Gitarren und Sprechgesang. Heute Abend im Waschhaus Potsdam (20 Uhr), es gibt noch Karten fĂŒr 48 Euro, Schiffbauergasse 6
GrĂŒbelstoff â Angenommen, Sie leben (einigermaĂen zufrieden) mit einem Partner oder einer Partnerin und/oder Familie zusammen â sind Sie auch manchmal unfassbar glĂŒcklich, wenn alle fort sind und Sie die Wohnung fĂŒr sich alleine haben? Und haben Sie deswegen ein schlechtes Gewissen?
Kiekste
Offiziell abgesegnet vom StraĂenbauamt Pankow? Wir bezweifeln es! Dank an Kollegin Natalie Tenberg. Weitere Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr â Alt-Treptow: An der neuen Anschlussstelle der A100 bleiben die bisherigen EinschrĂ€nkungen auf der ElsenstraĂe und Am Treptower Park bestehen. ZusĂ€tzlich ist bis Mitte MĂ€rz:
 * die ElsenstraĂe im Kreuzungsbereich Am Treptower Park in beiden Richtungen auf einen Fahrstreifen verengt.
 * die StraĂe Am Treptower Park zwischen BouchĂ©straĂe und ElsenstraĂe auf einen Fahrstreifen verengt. Die EinbahnstraĂenregelung wurde teilweise fĂŒr den Anliegerverkehr aufgehoben.
Buschkrugallee (Britz): Bis Ende Februar ist die Fahrbahn stadteinwÀrts verschwenkt. Ein Geradeaus-Fahrstreifen ist gesperrt.
Warschauer StraĂe (Friedrichshain): In Richtung Frankfurter Tor steht vor der GrĂŒnberger StraĂe nur ein Fahrstreifen zur VerfĂŒgung (bis Ende Juni).
Landsberger Allee (Marzahn): Die StraĂe ist in der Nacht zu Mittwoch von 18 bis 6 Uhr in beiden Richtungen zwischen Pyramidenring und MĂ€rkische Allee fĂŒr den Kfz-Verkehr gesperrt.
Nahverkehr â Tram 27: Die Linie ist bis auf Weiteres zwischen Pasedagplatz und Mahlsdorf-SĂŒd unterbrochen. Es fahren Busse als Ersatz.
S-Bahn â S5: Von 22 bis 1.30 Uhr ist die Linie zwischen Charlottenburg und Westkreuz unterbrochen.
S41/S42: Von 22 bis 1.30 Uhr kommt es auf die Ringbahn zu folgenden FahrplanÀnderungen:
 *  Zwischen Westhafen und Wedding fahren die ZĂŒge nur im 20-Minutentakt.
 *  FahrgÀste der S41 und S42 steigen bitte in beiden Fahrtrichtungen in Wedding um, die Weiterfahrt erfolgt vom selben Gleis.
Regionalverkehr â RE7: Von 20.15-4.45 Uhr fallen mehrere ZĂŒge zwischen Wannsee und Zoologischer Garten aus. Zwischen Wannsee und Ostbahnhof fallen zusĂ€tzlich die ZĂŒge RE 3738, 3740 und 3743 aus.
RB23: Bis 7. Februar beginnen/enden, jeweils von 18 bis 24 Uhr, die ZĂŒge dieser Linie abweichend in Schönefeld (bei Berlin) (zusĂ€tzlicher Halt). Der Halt in Flughafen BER entfĂ€llt.
Demonstration â FĂŒr heute sind neun Demos angemeldet (Stand 27.1., 14 Uhr), u.a. âStoppt die Hochschulresolution! FĂŒr eine freie UniversitĂ€t!â: 50 Demonstrierende, Otto-von-Simson-StraĂe 26 (11.30-15 Uhr)
âMahnwache zur Bundestagswahlâ: 20 Menschen, Pariser Platz (12-19 Uhr)
âFotoausstellung von Hingerichteten im Iran > SolidaritĂ€t mit dem iranischen Volk und dem heldenhaften Aufstand des iranischen Volkes ... Nein zur Todesstrafe im Iran >> SolidaritĂ€t mit politischen Gefangenen, die sich gegen die Diktatur stellen Und fĂŒr Demokratie und Freiheit im Iranâ: sechs Teilnehmende, Iran Menschenrechte, GoethestraĂe 42 (14-19 Uhr)
âWir fordern Olaf Scholz auf: Stoppen Sie Israels Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza und der Westbank! Waffenembargo und Sanktionen JETZT! Schluss mit der deutschen Doppelmoral!â: zehn Protestierende, Am Flutgraben 2 (16.30-19 Uhr)
âOhne FĂŒhrung. Ohne Erinnerung. Ohne Respekt. Ohne uns. Scholz schadet Deutschlandâ: zehn Menschen, Junge Union Treptow-Köpenick, Am Flutgraben 1 (17.15-18.30 Uhr)
Gericht â Ein 43-JĂ€hriger muss sich wegen Vergewaltigung verantworten. Er soll seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in vier FĂ€llen zu sexuellen Handlungen gezwungen haben (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, TurmstraĂe 91, Saal 537).
UniversitĂ€t â Im Wolf Kino gibt es morgen eine UdK Edition (17-21 Uhr), gezeigt werden drei Abschlussarbeiten aus der Klasse fĂŒr narrativen Film; sowohl die drei Filmemacher:innen, als auch der Leiter der Filmklasse, Thomas Arslan, stehen im Anschluss fĂŒr GesprĂ€che zur VerfĂŒgung, WeserstraĂe 59
Berliner Gesellschaft
Geburtstag â Jo Fabian (65), Dramatiker und Theaterregisseur, von 2017 bis 2020 Schauspieldirektor am Staatstheaters Cottbus, arbeitet an einem digitalen Kunstlabor fĂŒr plastisches Denken in Berlin / Julia JĂ€ger (55), Schauspielerin, bekannt durch ihre Auftritte in den Verfilmungen der Krimireihe âDonna Leonâ, Rolle in dem Oscar-prĂ€mierten Kurzfilm âSpielzeuglandâ, gedreht in und um Berlin / âLiebe Margot, Du hast es wieder geschafft, unterstĂŒtzt von Deinem AZUBI im 2. Lehrjahr, lieben Menschen mit einer sĂŒĂen Ăberraschung glĂŒcklich zu machen. Heute, zu Deinem Geburtstag, alles Liebe und viel Gutes fĂŒr Dich. Deine 2 Zehlendorfer!â / Dr. Felix Recke-Friedrich (33), Politiker (FDP), Fraktionsvorsitzender in der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf / Christoph Tilly (22), Basketballspieler, im ALBA Jugendprogramm, jetzt Santa Clara University (USA) / Ruwen WerthmĂŒller (24), Schweizer FuĂballspieler, bis 2024 bei Hertha BSC, jetzt SV Babelsberg 03
NachtrĂ€glich: âWolfgang Ohrt, dem GrĂŒnder des NiedersĂ€chsischen Flugenten-Sturmboot-Clubs, zum 50. JubilĂ€um herzliche GlĂŒckwĂŒnsche.â / Zum 27. Januar: âWolfgang Schilling, unser Mann in Rio, hat Geburtstag! Die Berliner Freunde schicken herzliche GlĂŒckwĂŒnsche!â
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben â Dietmar Döbbeling, * 25. Juli 1951, verstorben am 7. Januar 2025 / Thomas Elsner, verstorben am 29. Dezember 2024 / Dr. Wolfgang Hein, * 9. Oktober 1935, verstorben am 22. Januar 2025 / Ilse (Bella) Laatz-Krumnow, * 27. Oktober 1932, verstorben am 24. Januar 2025, Modegestalterin und Modejournalistin / Jan Möller, * 26. November 1972, verstorben am 9. Dezember 2024 /Harald Opitz, * 17. September 1931, verstorben am 17. Januar 2025 / Richard PreuĂ, * 26. Februar 1953, verstorben am 18. Januar 2025 / Mathilde Vogelbusch-Pauer, * 17. Mai 1948, verstorben am 11. Januar 2025
Stolperstein â Arthur Reichmann (* 1885) war Kaufmann von Beruf; 1912 ging er nach New York, kehrte aber zurĂŒck, weil er sich freiwillig als Soldat melden wollte. Nach dem Krieg arbeitete er in Berlin und Schlesien. Er war verheiratet und hatte eine Tochter. 1938 wurde die Firma, bei der er arbeitete, âarisiertâ und Arthur entlassen; er musste dann als ungelernter Arbeiter u.a. in einer chemischen Fabrik arbeiten. Um die nicht-jĂŒdische Ehefrau und das Kind zu schĂŒtzen, lieĂ sich das Paar 1939 scheiden. Um den 27. Oktober 1941 herum wurde Arthur von den Nazis ins Ghetto ĆĂłdĆș deportiert. Er starb dort am 28. Januar 1942, laut Sterbeurkunde an einem âHungerödemâ. An Arthur Reichmann erinnert ein Stolperstein in der Heinrich-Roller-StraĂe 8 in Prenzlauer Berg.
Encore
âHier tut mir keiner was, es gibt Blumenzwiebeln und Eicheln, die Hunde taugen hier nichts und immer mal gibt mir jemand was zu fressen.â Wenn man den Damen vom Nabu-Wildtiertelefon so zuhört, ergibt sich der Reinkarnationswunsch fĂŒrs nĂ€chste Leben eigentlich ganz von selbst: Wildschwein in Berlin mĂŒsste man sein. Dann gibtâs noch WaschbĂ€ren, Schildkröten, Geckos: Ein halbes Brehms Tierleben taucht in diesem sehr lesenswerten Text von Stefan Jacobs auf!
Mit mir nach TrĂŒffeln gewĂŒhlt (recherchiert und mitgeschrieben) hat heute Isabella Klose, Antje Scherer hat ein schweinisch gutes Stadtleben gestaltet und Jaqueline Frank hat in der FrĂŒhproduktion noch die falschen Löwen enttarnt. Morgen lachen hier Jessica Gummersbach und Anke Myrrhe Berlins groĂe und kleine KlĂ€ffer aus.
Tierische GrĂŒĂe