Zitat vom Dienstag, 02.04.2019

„Selbstverständlich braucht eine Millionenstadt eine dezentrale Verwaltungsorganisation, örtliche Bürgerbeteiligung und -mitbestimmung. Dezentral heißt aber nicht anarchisch. Und Mitbestimmung heißt nicht, dass sich 660 Bezirksverordnete im regelmäßigen Streit untereinander und mit 160 Landesabgeordneten und den von diesen gewählten Senatsmitgliedern befinden sollten.“

In einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel („Hundert Jahre Bräsigkeit“/heutige Ausgabe) fordert Klaus-Dieter Groth, ehemaliger Richter und Umweltstaatssekretär im Momper-Senat, strukturelle Änderungen für das Berliner Stadtmanagement.