Tatverdächtiger gesteht Mord an Walter Lübcke

Im Fall des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat der Tatverdächtige Stephan E. ein Geständnis abgelegt. Die Tat sei eine Reaktion auf Äußerungen des CDU-Politikers in der Flüchtlingsdebatte gewesen, sagt er. „Hätte es die illegale Grenzöffnung durch Kanzlerin Angela Merkel mit dem unkontrollierten und bis heute andauernden Massenzustrom an Migranten nicht gegeben, würde Walter Lübcke noch leben“, schreibt dazu der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann – und kann seine Gesinnung kaum deutlicher zeigen. Um es mit den Worten von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) zu sagen: „Menschenfeindliche Hetze ist der Nährboden für Gewalt, wer ihn düngt, macht sich mitschuldig.“