Mängel im Straßenverkehr: Gehbehinderte werden angefeindet
Dass verkehrsmäßig noch viel Luft nach oben ist, zeigt ein Tweet von Dirk Schneidemesser, der ein paar Minuten hinter einem Rollstuhlfahrer auf der Straße fuhr. „Die Leute haben gehupt und ihn angeschrien. Wo sollte er denn hin?“ Fahrrad und Fußweg gibt es an der Stelle nicht.
Ähnliches hat meine Kollegin Tanja Buntrock beobachtet. „Ein Gehbehinderten-Transporter in Tempelhof „hält neben dem zugeparkten Parkstreifen, um alte, sehr immobile Menschen mit Krücken und Rollstuhl herauszulassen. Möbel-Taxi und Autos dahinter hupen: Geht ihnen nicht schnell genug.“