Einsamkeit im Exil
„Einmal log ich ein deutsches Mädchen an und sagte, ich sei Brasilianer. Sie lud mich auf ein Bier in einen Technoschuppen ein. Techno und der schwerfällige Körper eines Syrers, beladen mit Komplexen und Katastrophen. Nach rechts und links schwingend, Bewegungen zwischen traditionellem syrischem Tanz und zunehmender Verwirrung, während das Mädchen fröhlich und beschwingt meine Bewegungen nachahmt und glaubt, das sei Samba.“ So beschreibt der syrische Schriftsteller Aboud Saeed die Einsamkeit im Exil. Aufgeschrieben hat er das für den neuen „Berliner“ – das Magazin liegt am Samstag wieder dem Tagesspiegel bei.