Berliner Mietenverein sieht Mietsenkung als „unverzichtbares Kernstück“
Kein Geldtopf für den Mietendeckel: Der Haushaltsentwurf 2020/ 21 enthält bis jetzt kein Budget für das Landesgesetz. R2G kann die Kosten noch nicht beziffern.
Als „unverzichtbares Kernstück eines wirkungsvollen Mietendendecks“ sieht Sebastian Bartels, stellvertretender Geschäftsführer des Berliner Mietervereins (anders als der Regierende Bürgermeister Michael Müller) die Absenkung überhöhter Mieten. Sie sollten, so sein Vorschlag, gekappt werden, sobald sie 10 Prozent des Oberwerts überschreiten. „Eine 10-Prozent-Toleranzgrenze gilt ja auch bei der Mietpreisbremse. Sie ist für Vermieter und Mieter leicht zu berechnen und erleichtert Bezirksämtern die Prüfung.“