Zu der gestrigen Meldung „Öffentlicher Dienst – wer sich bewirbt, wird hingehalten wie ein DDR-Bürger beim Trabi-Bestellen“ stellt Sabine Smentek, Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik, fest: „1) Auf einen Trabi wartete man in der DDR manchmal 10 Jahre – die Zu-/Absage für eine konkrete Stelle erhält man bei der Berliner Innenverwaltung innerhalb von 2 bis 3 Monaten. 2) Das Beispiel bezieht sich nicht auf eine konkrete Stelle, sondern auf das sogenannte Trainee-Programm des Landes Berlin. In diesem Jahr gab es für 20 Stellen übrigens 463 Bewerbungen – vom Ende der Bewerbungsfrist bis zur Zu- oder Absage vergingen 6 Monate – einen Trabi hätte es in dieser Zeit früher nicht gegeben…“ Fast zeitgleich erreicht uns dabei eine Zuschrift von Saskia Z. zu eben diesem Programm: „Auch ich habe als Politikwissenschaftlerin eine Ablehnung nach fast einem Jahr Verfahrensdauer erhalten.“ Da rückt der Trabbi schon wieder näher.