„Herzfaden“ verloren
Im Frankfurter Römer wird heute Abend der Deutsche Buchpreis verliehen, von den sechs Finalisten (Überblick hier) habe ich zumindest zwei schon mal für Sie gelesen und mein Herz an Thomas Hettches „Herzfaden“ verloren – eine hinreißende Hommage an die Augsburger Puppenkiste und gleichzeitig die bewegendste Erzählung aus der Nazi-Zeit seit „Der Junge im gestreiften Pyjama“ (Mein Kollege Gerrit Bartels hat Thomas Hettche getroffen). Psst (nicht Hatü sagen!): Bov Bjergs „Serpentinen“ ist auch ziemlich toll.