Ermittlungsverfahren gegen Hanjo Lehmann abgeschlossen
Im Juli 2018 fand beim Schriftsteller Hanjo Lehmann eine Hausdurchsuchung statt, bei der diverse Materialien beschlagnahmt wurden. Hintergrund war ein „Dossier“ über die Senatssprecherin Claudia Sünder, das Lehmann verfasst und verteilt hatte. Mittlerweile, ein halbes Jahr später, ist das Ermittlungsverfahren „wegen Beleidigung und übler Nachrede“ im Wesentlichen abgeschlossen, wie die Generalstaatsanwaltschaft dem Checkpoint mitteilte. Die Durchsuchungen seien durch neun Beamte an zwei Orten erfolgt, zwölf EDV-Geräte noch als Beweismittel beschlagnahmt, die Übrigen (26) umgehend freigegeben worden. Die Abschlussentscheidung werde derzeit geprüft.
Hanjo Lehmann selbst hat derweil eine Mail ans Abgeordnetenhaus verfasst. Pamphletisiert eifrig weiter. Und dichtet: „Noch immer spricht 'ne Schwindlerin / für die stolze Stadt Berlin // und Herr Don Michote Müller / klebt an ihr. Man fragt sich: Will er // seine SPD noch schneller treiben in den Quoten-Keller? / Selbst der bravste Sozi-Knilch kotzt bei solcher Müller-Milch // kotzt und sitzt und überlegt: / Müller gehört abgesägt / um die SPD zu retten / aus Herrn Müllers Sünderbetten.“ So viel zum Thema Beleidigung. Vom schlechten Versmaß ganz abgesehen.