BER-Sabotage durch Pinguine
Bisher sind viele davon ausgegangen, dass es sich beim BER um ein großes Versagen von Politik, Behörden und Bauunternehmen handelt. Jetzt ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht – von Pinguinen. „Wir bekennen uns dazu, seit 2010 die Baumaßnahmen des Berliner Flughafens gestört und sabotiert zu haben. Damit konnten wir die Eröffnung des Flughafens schon neun Jahre lang verhindern. Wir feiern damit eine der effektivsten Klimaschutzmaßnahme der Hauptstadt überhaupt“, schreiben die „Penguins for Future“ von der Klimaschutzinitiative „Am Boden bleiben“. Nicht die lange Bauzeit sei ein Skandal, sondern dass ihn die Politik immer noch eröffnen wolle. Vom BER solle niemals ein Flugzeug starten, das Gebäude stattdessen in ein Museum für fossilen Kapitalismus und veraltete Mobilität umfunktioniert werden.