„Mischpoche“ – eine exklusive Führung mit dem Fotografen Andreas Mühe

Der Berliner Fotograf Andreas Mühe hat Porträts von Rammstein, Helmut Kohl und Angela Merkel aufgenommen und wurde berühmt mit Serien wie „Schreibtische“, „Obersalzberg“ oder „Jagd“, die deutsche Geschichte und romantische Mythen sezieren. „Mischpoche“ lautet nun der Titel seiner aktuellen Ausstellung im Hamburger Bahnhof, in der es um die Geschichte seiner eigenen Familie geht. Zwei Jahre lang hat Mühe Modelle seiner Verwandten (lebende und verstorbene) bauen lassen, hat sie zusammengestellt und fotografiert. In großen Porträts bringt er (1979 in Ostdeutschland als Sohn von Regisseurin Annegret Hahn und dem 2007 verstorbene Schauspieler Ulrich Mühe geboren) alle Generationen zusammen. Wie die psychologisch aufgeladene Szenerie entstanden ist und was sie für ihn bedeutet erklärt der Fotograf in einer exklusiven Führung für Checkpoint-Abonnenten: Donnerstag (4.7., 17 Uhr). 20 Plätze werden vergeben. Wer teilnehmen will, schreibt eine kurze Mail (Betreff „Mischpoche“) an checkpoint@tagesspiegel.de.