Arbeitslehre scheitert in Schulen an der Technik

Gewerkelt werden soll auch wieder mehr in der Schule, wie die FDP vorschlägt und im Checkpoint letzte Woche beschrieben wurde. Eine Erfindung der DDR ist das Fach allerdings nicht, selbst wenn dort die „Produktive Arbeit“ (PA) ganz unproduktiv vom der langweiligen „Einführung in die Sozialistische Produktion“ (ESP) begleitet wurde. In West-Berlin wurde ab 1970 Arbeitslehre gelehrt – „ein integratives Konzept für das Lernen mit Kopf, Herz und Hand“, wie uns Manfred Triebe, Chef der Gesellschaft für Arbeitslehre Berlin, schreibt. Inzwischen wurden jedoch viele Werkstätten grob geschliffen, das Fach wird laut Triebe „von der Senatsbildungsverwaltung seit Jahren geschwächt“ und heißt statt ESP nun WAT: Wirtschaft-Arbeit-Technik. Meist mangelt es den Schulen dabei am Wichtigsten: Technik, die begeistert.