Wiederentdeckter Roman von Susanne Kerckhoff
„Die Erde bebte, und die Schwingungen teilten sich den Jungen mit.“ So erlebt die Schülerin Marete den letzten Wahlkampf der Weimarer Republik mit, bevor sich Deutschland in die Diktatur stürzt. Eindringlich beschrieb Schriftstellerin Susanne Kerckhoff in ihrem Widerstandsroman „Die verlorenen Stürme“ das vergebliche Ringen um Maretes Jugend und um Deutschlands Demokratie. Das Buch erschien nach dem Krieg im Berliner Wedding-Verlag, der auch das Zeitliche gesegnet hat, und wird nun neu aufgelegt. Nach Kerckhoffs wiederentdeckten „Berliner Briefen“ das nächste Dokument eines Berlins, das die Stadt sich nie vergessen sollte.