Deutsche Wohnen – zwei Mietergeschichten

Deutsche Wohnen I: Der Aufzug der als „barrierefrei“ ausgewiesenen Wohnung in der Großbeerenstraße (CP von gestern) wurde nach 23 Tagen repariert.
Deutsche Wohnen II: Mitte Mai ist der Bruder von Dagmar Papula verstorben. Ebenfalls Mitte Mai hat die Frau die Wohnung ihres Bruders gekündigt – knapp einen Monat später, am 15. Juni, die Schlüssel an Deutsche Wohnen übergegeben sowie eine potentielle Nachmieterin präsentiert. Der Konzern hat trotzdem auf die Einhaltung des Mietvertrages und Zahlungen bis Ende August bestanden („Die leerstehende Wohnung soll grundsaniert werden“). Keinerlei Kulanz – bis gestern. Auf Checkpoint-Nachfrage hieß es zunächst: „Das ist rechtlich so geregelt.“ Dann aber doch: Man werde „der Familie entgegengekommen“ und den Mietvertrag bereits zum 31. Juli auflösen. Ein früherer Zeitpunkt wurde uns gegenüber ausgeschlossen – ohne weitere Begründung.