Helfen im Kiez beim Eisenbergs in Mitte
Derzeit sind es vor allem Nachbarn, die im Bistro mit Suppen und Quiches versorgt werden. Aber auch Sie können helfen, Kiezläden durch die Krise zu bringen. Wir sagen Ihnen, wie. Von Nina Dworschak
Kiezhelfer – „Ich wünsche mir Normalität, Kunden im Laden, die zusammen Spaß haben“, erzählt Tobias Eisenberg (Foto), der vor fünf Jahren das Café Bistro Eisenbergs an den Hackeschen Höfen eröffnet hat.
Seit der Corona-Krise steht er allein im Laden, der nur noch von 12-18 Uhr geöffnet ist. Normalerweise kommt zur Mittagszeit die Kundschaft aus den umliegenden Büros, seitdem die leer stehen, ist ein großer Teil seines Umsatzes weggebrochen. Derzeit sind es vor allem Nachbarn, die er mit Suppen zum Mitnehmen versorgt, auch Kalter Hund und Quiches gibt es für zu Hause – und selbstgemachte Mund-Nase-Masken von einer benachbarten Hutmacherin. Was ihm fehlt: „Die Kommunikation mit den Kunden. Die Schriftstellerin, die ihren Roman in meinem Laden schreibt, aber auch die Gruppe aus der psychiatrischen Abteilung des St. Hedwig-Krankenhauses, die sich jeden Dienstag über meine Bären und Elefanten im Milchschaum freut.“ Für alle, die unterstützen möchten: Gutscheine fürs Eisenbergs – und andere Kiezläden – finden Sie auf unserer Tagesspiegel-Kiezhelfer-Seite. Damit es sie noch gibt, wenn die Krise vorbei ist.
Das ganze Stadtleben gibt's mit einem Abo der Vollversion.