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Bezirke schöpfen Gelder für Schulsanierung nicht ausKaum Clubs in neuen StadtquartierenAbschied vom Berliner Bierfestival

Berlins Schulen bleiben marode. Die Bezirke haben in den vergangenen zwei Jahren knapp ein Drittel der bewilligten Gelder für Schulbau und -sanierung nicht ausgegeben. Das zeigt eine Übersicht aus der Bildungsverwaltung, die dem Tagesspiegel exklusiv vorliegt. Rund 400 Schulen mit insgesamt etwa 600 Baumaßnahmen sind demnach betroffen. Die Gründe: fehlende Personalkapazitäten, zu späte Bewilligungen der Fördermittel, Lieferschwierigkeiten bei bestellten Materialien, Bauverzögerungen – und ausbleibende Angebote bei Ausschreibungen. Es kommentiert die Bildungsverwaltung: „Die in den Jahren 2018 und 2019 gesammelten Erfahrungen bestätigen den Senat in der inhaltlichen und organisatorischen Ausrichtung der Schulbauoffensive. Angesichts der Entwicklung der Schülerzahlen und des baulichen Zustandes der Berliner Schulen bedarf es jedoch weiterer Bemühungen zur Beschleunigung der Bau- und Planungsprozesse (…).“ Sie waren stets bemüht… Versetzung gefährdet.

Wer wissen will, welcher Bezirk wie viele seiner Mittel für Schulbau und -sanierung ausgeschöpft hat, ein Überblick: Charlottenburg Wilmersdorf: 101,8 Prozent (2018), 95,7 Prozent (2019); Friedrichshain-Kreuzberg 44,8 Prozent (2018), 64,2 (2019); Lichtenberg 75,6 Prozent (2018), 65,9 Prozent (2019); Marzahn-Hellersdorf: 58,3 Prozent (2018), 107 Prozent (2019); Mitte 45,7 Prozent (2018), k.A. (2019); Neukölln 51 Prozent (2018), 41,9 Prozent (2019); Pankow 51,5 Prozent (2018), 19,5 Prozent (2019); Reinickendorf 63 Prozent (2018), 50,2 Prozent (2019); Spandau 87,3 Prozent (2018), 54,9 Prozent 2019; Steglitz-Zehlendorf 53,8 Prozent (2018), 61,3 Prozent (2019); Tempelhof-Schöneberg 89,4 Prozent (2018), 44,7 Prozent (2019); Treptow-Köpenick 64,6 Prozent (2018),  85,8 Prozent (2019).