Der Checkpoint rettet Europa. Auch eine schöne Nachricht. Nachdem das versehentliche Desinteresse („Wir haben keine Einladung bekommen!“) der Parteien am Europafest der Kulturverwaltung (CP von gestern) einigen Wirbel verursachte, meldeten sich alle ganz schnell doch noch an. „Wir sind dabei!“ (SPD), „Als europabegeisterte Partei sind wir natürlich gerne am 11.5. dabei!“ (Grüne), „Nach einigem Wirrwarr im Senat nun doch: Die FDP darf beim Europafest mit einem Stand dabei sein.“ Wo genau der Fehler lag konnte nicht ermittelt werden, aber alle waren sich einig: Je später die Gäste, desto schöner die Feste. Als letztes meldete sich übrigens Klaus Lederer, Landeschef der Linken: „Das lassen wir uns doch nicht entgehen.“ Da war der Draht in die mitveranstaltende Senatsverwaltung (seine) wohl besonders lang.
Ob kurz oder lang – auch die Absage an die CDU (die als einzige zugesagt hatte) wurde schnell wieder abgesagt, diesmal telefonisch entschuldigend. So ganz versöhnt schien deren Europakandidatin Hildegard Bentele allerdings nicht: Sie wies uns per Mail auf das „Debattenportal“ die-zukunft.eu hin, das auf der Seite der Senatsverwaltung (Europa) prominent verlinkt ist. Die dort präsentierten Visionen kommen allerdings fast ausschließlich von Linken- und Grünen-Vertretern. Dass die Seite der Senatsverwaltung am Abend zeitweise nicht verfügbar war, lag womöglich am plötzlich erwachten Interesse für Europa. Gilt hoffentlich auch für die Wahl Ende Mai.
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Im gewachsenen Kern von Berlin-Pankow entsteht fußläufig zum Prenzlauer Berg und eingebettet in viel Grün ein großzügiges neues Wohnensemble mit sechs Stadthäusern. Die preisgekrönten Architekten kombinieren bodentiefe Fenster mit lebendigen Fassaden und vertikalen Gärten - umlaufende Balkone und Terrassen mit integrierten Pflanzkästen. Der Baustart ist erfolgt, der Verkauf erfolgt provisionsfrei ab 269.500 €. Tel.: 030 44 353-114 www.immergruen.online
CDU-Europakandidatin Hildegard Bentele hat es bekanntlich besonders schwer: Ihr Einzug ins Europaparlament galt schon als unsicher, bevor der Kai aus Spandau gegen die Landeschefin quergeschossen hat. Grütters sagte gestern: „Es war ja auch durchaus ungewöhnlich, so eine Kandidatur über die Medien bekannt zu geben, nachdem wir gerade vorher erst zusammengesessen hatten.“ Denn eigentlich wissen alle: Streit kommt beim Wähler nicht gut an. Und Grütters stellte klar: Sollte es zu einer Mitgliederbefragung kommen, um den Landesvorsitz zu klären (sie oder Wegner), dann muss der Landesparteitag (18.Mai) verschoben werden – auf einen Termin nach der Europawahl. Nicht dass die CDU am Ende wieder ausgeladen wird.
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Aus industrieller Abwärme wird Fernwärme: Zusammen mit der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin machen wir die bei der Porzellanherstellung entstehende Wärme wieder nutzbar. Das spart Energie. Und ist ein weiterer Schritt, um innerhalb einer Generation ohne fossile Brennstoffe auszukommen. vattenfall.de/fossilfrei
In Kreuzberg sieht man das Grün vor lauter Grünen nicht mehr. Die wollen heute einen Antrag in die BVV einbringen, den Aldi-Streit in der Markthalle Neun mit einem Runden Tisch zu schlichten. Die Anwohnerinitiative „Kiezmarkthalle statt Luxus-Fress-Meile“ schreibt uns allerdings, sie sei nicht eingeladen worden (was ist denn nur los?!), die Initiative Bizim Kiez allerdings schon – kommen wollen beide nicht. „Ein Gespräch mit Anwohnern und Markthalle Neun muss offen für alle sein, oben in der Markthalle selber und ohne ,Vermittlung‘ der Grünen stattfinden.“ Ihre Vorschläge gegen „eine Luxus-Food-Halle für Touristen und Besserverdienende“ wollen sie „nicht in einem geschlossenen Kungel-Kreis mit den Markthallen-Betreibern“ äußern, sondern auf einer Demo am Samstag, 15 Uhr, Eingang Eisenbahnstraße.
In der B.Z. ist daraus übrigens gleich eine „Luxus-Food-Porn-Halle“ geworden. Vielleicht wissen die Kollegen etwas, das wir nicht wissen.
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Zum 6. Mal läutet unser alljährliches Kundenfest den Start in die neue Gartensaison ein. Unter dem Motto: Spiel, Spaß, Sparen und Gewinnen erwarten wir Sie am Samstag, dem 6. April 2019, von 8 bis 18 Uhr in allen drei Niederlassungen mit einem Blumengruß für die ersten 1500 Besucher und einem bunten Strauß schöner Überraschungen. www.possling.de
Derweil versucht die SPD, die Zeit zurückzudrehen – gegen die eigenen Überzeugungen. „Wir hatten uns bewusst entschieden, nicht mehr zu verbeamten“, sagt Fraktionschef Saleh und hält das nach wie vor für richtig. Die Hoffnung, dass andere nachziehen, wurde aber nicht erfüllt, im Gegenteil: 15 Jahre später ist Berlin das einzige Bundesland, das Lehrer nicht verbeamtet. Saleh will deswegen am Samstag auf dem Parteitag für die Wiederverbeamtung werben, auch Senatorin Scheeres ist inzwischen dafür, der Regierende (der bei der Entscheidung damals Fraktionschef war) ist noch unentschieden. Ob der Antrag durchkommt, ist allerdings unklar (anders als der, Hertha weiter im Olympiastadion spielen zu lassen). Könnte aber beides in die Verlängerung gehen – schließlich wollen Grüne und Linke auch noch mitspielen.
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MaerzMusik lädt während der gesamten Festivaldauer zum Fernsehen ein: „Tele-Visions“ ist ein medienhistorischer Parcours durch fünf Jahrzehnte Fernsehgeschichte der neuen Musik. An sechs verschiedenen Sehplätzen können Sie sich selbst täglich von 14:00 Uhr bis Mitternacht Ihr Filmprogramm zusammenstellen. Kuratierte Filmprogramme und Diskussionsveranstaltungen runden das Ganze ab. Eintritt frei. 23.-31.3., silent green, Betonhalle
Das Regierungsviertel wird künftig von Spandau aus gesichert. Die Neusortierung Berlins von und mit Polizeipräsidentin Slowik hat begonnen, am Freitag soll Innensenator Geisel informiert werden. Kleine Vorschau: Die Direktion 3 in Mitte wird entgegen früherer Angaben zerschlagen, die Abschnitte 34 & 35 werden der Direktion 2 in Spandau übertragen, die neben Messe, Olympiastadion und Ku‘damm dann noch mehr zu tun hat. Die Abschnitte 31 & 32 gehen mit dem Kriminalitätsschwerpunkt Alexanderplatz in der neuen Brennpunkt-Direktion mit F‘hain-Xberg und Teilen Neuköllns inklusive Hermannstraße auf. Es kommentiert SPD-Innenpolitiker Tom Schreiber: „Ich möchte keine Reformvorschläge zur Polizei-Berlin erleben, die aus dem alten „West-Berlin“ stammen.
In Mitte werden jetzt schon andere Saiten aufgezogen: Eine Geige wird vermisst, die Polizei fahndet mit Fotos. Außerdem werden gerade folgende Gegenstände gesucht: ein Altarkreuz und eine Musikanlage (Lichtenberg), zwei Tischuhren (Charlottenburg) und Messkelche, Hostienschalen und Ölgefäße aus einer Kirche (Charlottenburg).
Berliner Schnuppen
Telegramm
Europa wäre gerettet (inkl. Uploadfilter), wir können uns also wieder hinlegen, wenn auch möglicherweise nicht mehr gleichzeitig: Die Zeitumstellung wird abgeschafft, welches die neue Zeitrechnung wird, entscheiden die Länder selbst. Hoffentlich ticken die noch ganz richtig.
Beim Monbijou Theater gibt’s nun Bewegung auf der Bühne: Der Direktor hat sich per Pressemitteilung verabschiedet und den Chef des Hexenkessel Hoftheaters Roger Jahnke als Nachfolger vorgeschlagen. Mal schauen, ob da alle mitspielen.
Und weiter mit den Immobilienanzeigen: Deutsche Wohnen steigert Gewinn – und kündigt Mieterhöhungen an. Das Mieten-Bündnis gegen Verdrängung kündigt Großdemo an (6.4. in Berlin, Stuttgart, Leipzig und Köln). Und in Kreuzkölln wird heute zum zweiten Mal gegen Gentrifizierung angesungen (siehe Demos). Die Tonart ist eindeutig.
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Four Seasons im Babylon:
Die vier größten Stummfilmklassiker
Feiern Sie mit dem Babylon dessen 90. Geburtstag und erleben Sie die vier großen Stummfilmklassiker der 20er Jahre mit dem Babylon Orchester Berlin live:
27.3. 20:00 „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt“, 28.3. 20:00 „Nosferatu“ (OmeU), 29.3. 19:30 „Metropolis“ & 30.3. 20:00 „Panzerkreuzer Potemkin“ (OmeU). Tickets online
Zuversichtlich einem Vorstellungsgespräch entgegengesehen hat auch eine CP-Leserin: Als Trainee in der Berliner Verwaltung. Doch seit einem halben Jahr ist die Seite eingefroren: in Bearbeitung. Auf jede Nachfrage erhielt sie immer dieselbe Antwort: „Sie erhalten in Kürze eine Antwort.“ Ihre Antwort: „Die Bewerber, die nach den vielen Monaten IMMER NOCH suchen, DIE sollen dann im öffentlichen Dienst in der Verwaltung arbeiten…Der Kreis schließt sich.“ Sie erhalten in Kürze eine Antwort. (via Niggemeier)
Es bleibt beim Mord, das Landgericht hat sein Urteil gegen die Ku’damm-Raser bestätigt, Revision der Verteidiger ist bereits angemeldet. Die gute Nachricht: Seit Inkrafttreten des Raser-Paragrafen hat sich die Zahl der Verfahren deutlich erhöht: Auf mehr als eins täglich.
Noch mehr gute Nachrichten: Unser Radmesser, der den Abstand der vorbeifahrenden Autos am Fahrrad misst, hat es auf die Shortlist des European Press Prize geschafft. Es kommentiert Helena Wittlich, Redakteurin im Tagesspiegel-Innovation-Lab: Yippie!
Und wo wir gerade bei innovativen Ideen sind: Die Rosinenbomber könnten (ganz vielleicht) zum Luftbrückenjubiläum im Juni doch noch in Tempelhof landen. Der Senat will prüfen... ach nee doch nicht.
Sicher abgesagt ist jedenfalls die vom Luftbrücken-Förderverein geplante Candy-Dropzone: In Gatow sollte Schokolade an kleinen Fallschirmen herabsegeln, die Idee ist aber auch irgendwo in der Berliner Sonne geschmolzen. (Q: Spandau-Newsletter, Abo: leute.tagesspiegel.de)
Eine tierisch gute Meldung aus den Bezirken: Die Eichhörnchenbrücke am Kleistpark verzögert sich. Die BVV hatte das Bezirksamt THFSchö im Dezember angewiesen, eine Brücke zu prüfen, damit die Eichhörnchen gefahrlos über die Straße kommen (wird ja bekanntlich viel gerast hier). Seither wird geprüft und geprüft und..., wie meine Kollegin Sigrid Kneist im Leute-Newsletter schreibt. Die Aussichten sind nicht gut: Die Ampel um die Ecke hat mehr als zwei Jahre gedauert. Vielleicht geht diesmal früher jemandem ein Licht auf.
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Jack White (der Produzent, nicht der von den White Stripes) ist mit 78 nochmal Vater geworden, er verspricht: „Ich werde nie Windeln wechseln oder den Kinderwagen schieben. Und Raffi wird auch keine Mutter sein, die arbeiten gehen muss.“ Na dann ist ja alles in bester Ordnung. (Q: BZ)
Visionär: In Schönefeld soll man jetzt ohne menschliche Hilfe Gepäck einchecken können, wie gestern offiziell mitgeteilt wurde. Ich habe das vor zwei Wochen schon mal ausprobiert – mit viel menschlicher Hilfe. Kommentar eines Easy-Jet-Mitarbeiters: „Hier arbeiten jetzt mehr Leute als vorher.“ Nennt sich Berliner-Effizienz.
BER Count Up – Tage seit Nichteröffnung:
Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat das Wunder vollbracht: Am 31. Oktober 2020 ist der Flughafen BER offiziell eröffnet worden. 3.073 Tage nach der ersten Nicht-Eröffnung stellen wir damit unseren Count Up ein. Wer nochmal zurück blicken will: Im Tagesspiegel Checkpoint Podcast "Eine Runde Berlin" spricht Lütke Daldrup mit Tagesspiegel Chefredakteur Lorenz Maroldt und Checkpoint Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über detailverliebte Kontrollen, politische Befindlichkeiten und aufgestaute Urlaubstage.
Zitat
„Selbst der BER kann ihn nicht reizen“
RBB-Legende Ulli Zelle trifft Verhüllungslegende Christo und verkündet: Ein weiteres Berlin-Projekt schließt er definitiv aus.
Tweet des Tages
„Guten Tag, ich bin ihr neuer Pfarrer.“ „Das ist schön. Wohin fahren wir denn?“ #berufsalternative
Stadtleben
Trinken Mit dem umstrittenen und von der Dibag gegen den Willen der Mieter durchgeführten Abriss des berühmten Ungers-Gebäudes ist der rapide Wandel am Schöneberger Lützowplatz Normalzustand. Friedrich Nietzsche dazu: Das Werden ist hier Sein. Mehr oder minder zeitgleich mit dem Abriss schloss auch die berühmte Bar am Lützowplatz anno 2013. Der Inhaber soll vorgehabt haben, den Lützowplatz mit einem neuen Gastro-Konzept wiederzubeleben. Heute, sechs Jahre später ist… die Bar wiedereröffnet und strahlt im neuen Glanz voll Chrom, Holz- und Lederpolituren. Dem hippen Kreuzköllner Trash-Chic setzt man hier eine edle innenarchitektonische Handschrift entgegen. Der 16 Meter lange Tresen ist in den mehrfach prämierten Händen von Thomas Altenberger. Cocktails kosten um 12 Euro, geöffnet ist Mi-Sa ab 19 Uhr. Lützowplatz 7, U-Bhf Nollendorfplatz
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URBAN SPORTS - zum Saisonstart und vor dem ersten großen Halbmarathon der Hauptstadt machen wir Lust auf Laufen. Lesen Sie hier im fittesten digitalen Sport-Magazin alles über Bewegung in Berlin. Inklusive großem Kalender für alle Sport- und Laufbegeisterte.
Geschenk Leibniz Antwort auf die alte Theodizee hieß Optimismus: Die Welt, in der wir leben, ist die bestmögliche. Ohne die uns bekannten Leiden und Ungerechtigkeiten würden uns noch viel schlimmere ereilen. Candide ist Voltaires Antwort und Parodie auf Leibniz: ein naiver Trottel, der stets im Glauben an den höheren Sinn allen Unglücks unbelehrbar von einem ins nächste stolpert. Leonard Bernstein hat sich des durchaus schweren Stoffes angenommen und ausgerechnet ein Musical daraus gemacht. „Candide" läuft nur noch wenige Male in der Komischen Oper und markiert zugleich auch das nahende Ende der Intendanz von Barrie Kosky. Und weil die Karten zwsichen 12 und 78 Euro angesichts des Stoffes und Koskys politisch scharfer Inszenierung durchaus verschenkenswert sind, verlosen wir zwei für die heutige Vorstellung unter allen, die bis 12 Uhr an checkpoint@tagesspiegel.de schreiben. Behrenstraße 55-57, U-Bhf Französische Straße
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Last-Minute-Tickets E-Gitarre, Saxophon und Schlagzeug – die Berliner Combo Manual for Errors zeigt eindrücklich, dass die Besetzung eigentlich nichts über die Musik erahnen lässt, die damit gemacht wird. Gut, der ein oder andere Sampler wird von den drei Musikern hier und da auch betätigt. Allerdings klingt es auch nur mit dem konservativen Instrumentarium streckenweise nach Chiptunes, Computerspielmusik aus den Achtzigern und reichlich Rechenfehlern – die in Wahrheit ziemlich komplexe Rhythmen und Polyrhythmen sind, nicht erwartbare Tempo- und Dynamikwechsel, abgefahrene Songstrukturen. Analoge Computermusik ab 20.30 Uhr im Sowieso in der Weisestraße 24 (U-Bhf Leinestraße). Eintritt in der Regel nach eigenem Ermessen zwischen 8 und 15 Euro.
Noch hingehen Im Frieda Beratungszentrum für Frauen läuft aktuell – und nur noch bis Freitag – dieAusstellung „Kleine Geschichte des Feminismus“. Zu sehen sind Comic-Zeichnungen der Künstlerin Patu, die die Geschichte der euro-amerikanischen feministischen Bewegungen in unbewegten Bildern bewegend erzählt. Da die Räume eigentlich gar keine Galerie sind und auch anderweitig genutzt werden, ist heute zwischen 12.30 und 14.30 Uhr die vielleicht (gegebenenfalls anrufen) letzte Gelegenheit für alle Gender – ausschließlich für Frauen stehen die Türen noch am Freitag von 18 bis 20 Uhr offen. Proskauer Straße 7, U-Bhf Samariterstraße
Mit diesem Stadtleben wünscht Ihnen Thomas Wochnik einen hervorragenden Tag.
Prominent verraten
Unsere gesuchte Berlinerin stöbert gerne in kleinen Buchhandlungen. Erkennen würde man sie hier allemal, schließlich war sie schon häufig im Fernsehen zu sehen.
Bekannte Berliner fotografieren für uns eine Woche lang täglich Ausschnitte aus ihrem Leben. Erraten Sie, wer sich diesmal hinter den Bildern versteckt? Senden Sie uns bis Donnerstag eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de mit dem richtigen Namen und gewinnen Sie zwei "Checkpott"-Kaffeetassen. Die Auflösung kommt immer freitags - mit einem Selfie. Alle bisherigen Fotos und Hinweise finden Sie hier.
Berlin heute
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Demonstration Rund 250 Teilnehmer wollen zwischen 9 und 14 Uhr in der Stralauer Allee 4 zur Kundgebung „Warnstreik und Demonstration: Tarifrunde Coca-Cola – Motto: Wir sind die Zukunft“, angemeldet von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten der Region Berlin-Brandenburg, zusammenkommen. „Singen gegen den Mietenwahnsinn“ möchten ca. 100 Menschen von 17 bis 18.30 Uhr auf dem Bürgersteig vor der Hasenheide 71. Zu einem ähnlichen Thema ruft das Büro für ungewöhnliche Maßnahmen in der Friedrichstraße/ Kreuzung Französische Straße, wo knapp 50 Menschen zur „Kundgebung zur Eröffnung der Aktionstage gegen den Mietenwahnsinn“ zusammenkommen wollen. Und ca. 30 Teilnehmer wollen sich zwischen 18.30 und 19.30 Uhr vor der Christophorus-Kirche in der Bölschestraße 27-30 einfinden, weil sie „Keine Bundeswehr in Uniform in unserer Kirche“ dulden.
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"Berlin heute" präsentierte Ihnen Holz Possling
Berliner Gesellschaft
Geburtstag - Sabine Arnhold (59), Schauspielerin / „Meinem Lieblingsmaler Harry Horn alles Gute zum 90.!“ / Liane Ollech (62), ehem. für die SPD im AGH ( 2006-2016) / Tobias Schenke (38), Schauspieler / Christine Soltmann-Kamieth (52), Geschäftsführerin der Akademie der Konditoreninnung / Manon Straché (59), Schauspielerin
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
Gestorben - Frauke Baumgarten, * 23. Juni 1946 / Horst "Hotte" Benedens, * 19. Juni 1942 / Rolf-Walter Krumholz / Karl-Rainer Sickinger, * 16. Juni 1944 / Walther Umstätter, * 12. Juni 1941
Stolperstein - Ferdinand Efraim Traub (Jhg. 1871) war Schneidermeister und lebte mit seiner Familie in der Gleditschstraße 55 in Schöneberg. Nachdem er mehrere Jahre Zwangsarbeit leisten musste, wurde Traub im März 1943 nach Theresienstadt deportiert und starb dort heute vor 76 Jahren.
Im Tagesspiegel
Sie haben wenig Empfang oder gar keinen - je nach Windrichtung. Menschen verirren sich im Wald und Fremde klingeln, weil sie Festnetz brauchen. Wie lebt es sich, wenn das Handy nutzlos ist? Ein Besuch in der Brandenburger Provinz. Lesen Sie die Reportage von Felix Hackenbruch heute auf Seite 3 im Tagesspiegel und im E-Paper.
Encore
Let’s play Schule – 18 Studierende übernehmen eine Woche lang das Schulzentrum am Stern in Potsdam. Heute führt Johannes Eifler (23), Geographie & Musik, Tagebuch: „Tag 2 in unserem Projekt Zukunftswerkstadt (Achtung, Wortspiel!). Ziel ist es, bis zum Ende der Woche ein Konzept für eine nachhaltige Stadt zu entwickeln: Wohnen, Verkehr, Energie, Entsorgung und Konsum. Der gemeinsame Unterricht (7. & 11. Stufe) läuft – Tapetenwechsel für alle. Ein Elftklässler erklärt den Jüngeren die Mietpreisproblematik („Die Städte waren verschuldet, dann haben sie ihre Wohnungen verkauft und dadurch die Macht an private Geschäftsleute abgegeben“). Die Jüngeren entwerfen Grundrisse und Prototypen für Wohnungen: Flach- oder Spitzdach, TinyHouses oder Mehrfamilienhäuser. Erste Erkenntnis am Ende des Tages: Berlin reizt die Lernenden hier nicht so: „zu viele Probleme“. Genauer: zu laut, dreckige Luft, zu viel Verkehr und die Anonymität der Großstadt – dann doch lieber Potsdamer Gemeinschaft."
In unserer kleinen Berliner Gemeinschaft begrüßt Sie morgen Björn Seeling. Laut, dreckig und alles andere als anonym. Bis bald