bewölkt und regnerisch bei 2 bis 5°C

Alle wollen Silvester: Gerichtsstreit um Party am Brandenburger Tor5,6 Millionen Euro für eine FischtreppeAusverkaufte Checkpoint-Revue in den Stachelschweinen

Anzeige

ein fulminantes Jahresfinale feierte die Berlin-Revue des Checkpoints gestern Abend. Zum sechsten Mal in Folge waren die Stachelschweine im Europa Center ausverkauft. Ein tierisches Vergnügen im wahrsten SinneWildtierexperte Derk Ehlert verteidigte die Ehre der Tauben und erzählte von seinem verrücktesten Anruf: Eine ältere Dame habe sich gesorgt, weil das Wasser im Schlachtensee zu klar geworden war. Sie befürchtete, die Enten könnten nicht genügend Nahrung finden. „Das ist Berlin“, sagte Ehlert lachend. „Ich freue mich, dass das Wasser sauber ist, und andere wollen einen Döner reinschmeißen, damit die Tiere etwas zu fressen haben. Das finde ich unglaublich charmant.“

Charmant war wie immer die unvergleichliche Checkpoint-Comic-Zeichnerin Naomi Fearn, die mit ihrem Ringbahnsong „Bring mich heim“ das Publikum abermals zu Tränen rührte. Jessica Gummersbach kürte die Berlin-Kennerin des Monats (siehe unten), Robert Ide erzählte von der Liebe und die Checkpoint Band trat zum ersten Mal mit Schlagzeuger Friedhelm Kriete auf. Am Ende des Abends verabschiedete sich das Team tränenreich von den Stachelschweinen und ihrem künstlerischen Leiter Frank Lüdecke: „Ohne Euch wären wir nicht das, was wir heute sind“, sagte Checkpoint-Erfinder Lorenz Maroldt. Im nächsten Jahr wird die Berlin-Revue natürlich weitergehen – dann auf großer Berlin-Tour. Die neuen Termine erfahren Sie hier in den nächsten Tagen (falls Sie noch ein Weihnachtsgeschenk suchen).

Foto: Begrüßung bei der Revue

Anke Myrrhe und Lorenz Maroldt begrüßen die Zuschauer bei der letzten Checkpoint-Revue 2025.

Wildtierexperte Derk Ehlert im Gespräch über das wilde Berlin

Der Wildtierexperte des Senats Derk Ehlert erzählt im Interview mit Anke Myrrhe und Lorenz Maroldt über Waschbären, Füchse, Krähen und Wildschweine, die Löwen sind (oder umgekehrt?).

Herausgeber Lorenz Maroldt präsentiert seine berühmte Kiekste-Show

Tagesspiegel-Herausgeber Lorenz Maroldt präsentiert seine berühmte Kiekste-Show. Die abgeknickte Tanne vom Abgeordnetenhaus hat Team-Checkpoint natürlich gerettet (Beweisfoto: Mitte), Zitat: „Wir lieben alle Bäume.“

Die Checkpoint-Band mit ihrem neuen Schlagzeuger Friedhelm Kriete

Die Checkpoint-Band mit ihrem neuen Schlagzeuger Friedhelm Kriete.

Comic-Zeichnerin Naomi Fearn singt ihren Ringbahnsong

Schnuppen-Zeichnerin Naomi Fearn singt ihren Ringbahnsong „Bring mich heim“.

Die Berlin-Kennerin des Monats Dezember ist Fee Holz

Die Berlin-Kennerin des Monats Dezember ist Fee Holz aus Zehlendorf.

Und damit gleich weiter zum nächsten feierlichen Anlass …

Anzeige

Sie pflegen einen pflegebedürftigen Angehörigen?
Auf der Website der Unfallkasse Berlin gibt es Tipps und Ratschläge rund um den Pflege-Alltag: Wie gelingt die Pflege zu Hause? Welche Pflegetechniken unterstützen? Was kann ich tun, um selbst gesund zu bleiben?
Informieren Sie sich jetzt: www.unfallkasse-berlin.de/pflegende-angehoerige
 

… Silvester verursacht schon jetzt ordentlich Krach. Der Senat und Kulturschaffende streiten nun vor Gericht darüber, wer zum Jahreswechsel vor dem Brandenburger Tor die große Party veranstalten darf. Das Bündnis „Rettung Silvester am Brandenburger Tor – We are Berlin“ plant dort bereits seit dem Sommer eine Großkundgebung gegen die Kürzungen im Kulturbereich mit 100.000 Teilnehmern und dem längsten Feuerwerk Europas (13 Minuten). Im Herbst zog der Senat nach und kündigte „Yeah 2026“ an: eine kostenlose Party mit 20.000 Menschen, Dancefloor und Feuerwerk (7,5 Minuten). 
Jetzt ist das Kulturbündnis vors Verwaltungsgericht gezogen, um die Party des Senats verbieten zu lassen. „Das ist unsere Demofläche und jetzt kommt der Senat und sagt: ist uns doch egal“, schimpft Co-Organisator Armin Mostoffi Kamari. „Wir haben in den letzten drei Monaten immer wieder Kooperationsbereitschaft gezeigt.“ Der Senat habe aber nie ernsthaft reagiert.

Und der Senat? Spielt zur Ablenkung lieber eine Runde Behördenpingpong: Die Senatskanzlei verweist auf Nachfrage an die Wirtschaftsverwaltung, die verweist zurück an die Senatskanzlei und an Kulturprojekte. Vom landeseigenen Partyorganisator kam dann immerhin die Auskunft: „Es gab auch bisher keinen Austausch mit dem Bündnis.“ Für alles Weitere bitte den Senat. Yeah.

Anzeige

Apropos Großveranstaltungen: Die SPD gibt ihren Kampf für eine Expo-Bewerbung Berlins nicht auf. „Ich halte es für einen Riesenfehler, dass Kai Wegner nicht versucht, die beiden Veranstaltungen gemeinsam zu denken“, sagte Spitzenkandidat Steffen Krach dem Checkpoint: „Seine kalte Schulter für die Expo-Bewerbung empfinde ich zudem als Missachtung des Engagements ganz vieler Menschen aus der Stadtgesellschaft, die sich seit Monaten für eine derartige Bewerbung einsetzen.“ Dass vor allem seine Parteifreundin, Sportsenatorin Iris Spranger, die Olympia-Bewerbung der Expo vorzieht, gehört zur Wahrheit allerdings ebenfalls dazu. Und warum sich Berlin dazu entschieden hat, lieber keines der Spiele der Fußball-EM der Frauen 2029 auszutragen, will auch nicht so recht ins Bild der engagierten Sportmetropole passen. Ade olé.

Anzeige

Zu Weihnachten Wärme schenken
Ein kleines Geschenk. Ein Moment der Nähe. Ein Funken Hoffnung.
Mit unserer großen Caritas Weihnachtsaktion packen wir 4.800 Päckchen für obdachlose Menschen, Familien in Armut, gewaltbetroffene Frauen und einsame Senior:innen.
Jetzt mithelfen – jeder Beitrag schenkt Menschen in Not ein Lächeln zu den Feiertagen.

„Berlin braucht klare Regeln gegen illegale Ferienwohnungen, aber es braucht möblierte befristete Wohnungen für die Menschen, die es tatsächlich benötigen.“ Falls Sie den Satz schon kennen, sitzen Sie entweder im Abgeordnetenhaus oder sind Nutzer bei Wunderflats. Die Vermittlungsplattform, die rund 8000 möblierte Wohnungen in Berlin führt, hat alle aktuellen und ehemaligen Mieter angeschrieben, mit der Anregung, sich mit einer vorformulierten Mail bei ihrem lokalen Abgeordneten über den Senat zu beschweren. Der plant nämlich, Wohnen-auf-Zeit-Modelle in manchen Kiezen ganz zu verbieten. Den Namen und die Mailadresse des jeweiligen Abgeordneten hat Wunderflats gleich mitgeschickt. Toller Service.
 
Es ist eine Art Brandbrief, den wir vorformuliert haben“, sagt Wunderflats-Chef Jan Hase im Gespräch mit dem Checkpoint. „Die Menschen kriegen nicht mit, dass gerade über ihren Kopf hinweg reguliert wird.“ Die Debatte um Kurzzeitvermietung wird aus seiner Sicht zu einseitig geführt. Die Perspektive derer, die gezielt befristeten und möblierten Wohnraum suchen, komme überhaupt nicht vor. „Vor wem werden die Bewohner im Milieuschutzgebiet geschützt? Vor Studenten, vor Leuten mit Wasserschaden, vor ausländischen Fachkräften?“ Oder vor zu teuren Mieten durch befristeten, möblierten Wohnraum?

Anzeige

Do., 11.12., 19:00 Uhr: „Herkunft, Herz, Haltung – Peemöllers HEIMAT-Talk powered by DRIVE. Volkswagen Group Forum.“ Ilka Peemöller spricht mit Gisa Flake und Nico Hofmann über Identität, prägende Erlebnisse und darüber, was Heimat für sie ausmacht. Dabei sein per Instagram-Live-Stream @drive.berlin oder direkt im DRIVE – limitierte Tickets gibt’s hier kostenlos bei rausgegangen.de

Falls Sie sich fragen, warum Ihre Pakete ständig nicht zugestellt werden, obwohl Sie zu Hause sind: Schauen Sie mal auf Ihr Klingelschild. Ein Nutzer der Internet-Plattform Reddit hat bei sich und anderen Hausbewohnern ein schwarzes Kreuzchen neben dem Namen entdeckt. Andere Nutzer vermuten eine Art Code, welche Bewohner besonders häufig zu Hause sind und Pakete annehmen. „Unsere Zusteller haben die strikte Vorgabe, zu klingeln oder zu klopfen etc., um dem Empfänger die Sendung persönlich zu übergeben“, sagt eine DHL-Sprecherin. Das werde auch kontrolliert. Aber nicht immer seien die Paketboten schuld: „Dass das Klingeln überhört wird, kommt in der Praxis häufiger vor, als viele glauben.“ Ohren auf bei der Berufswahl.

Abo Paket

+ In der Checkpoint-Vollversion hätten Sie heute hinter Türchen Nr. 5 unseres „Erlebnistürchen Berlin“-Adventskalenders ein festliches 3-Gänge-Weihnachtsmenü für zwei Personen von Tim Raue im Sphere-Restaurant im Fernsehturm gewinnen können. Was Sie sonst noch verpassen, wenn Sie noch kein Abo haben?

+ 5,6 Millionen Euro für eine Fischtreppe – obwohl es nur 67 Welse in Berlin gibt.

+ Tagesaktuelle Stadtleben-Tipps und den Comic „Berliner Schnuppen“ der großartigen Naomi Fearn.

Und Sie könnten uns eine große Adventsfreude machen, denn mit Ihrem Abo sorgen Sie dafür, dass wir weiterhin unabhängig arbeiten können. Jetzt einfach zwei Monate testen für nur zwei Euro und dafür alle T-Plus-Artikel, unsere Bezirksnewsletter und natürlich die Checkpoint-Vollversion erhalten. Hier geht’s zum Angebot.

Und noch ein paar Leseempfehlungen:

+ Betrugsmasche beim Berliner Finanzamt: Mutmaßlicher Millionenschaden war womöglich kein Einzelfall – Teil 3 der Tagesspiegel-Serie

+ Verkehrssenatorin erfindet Verkehrssimulation: Berlin kapituliert vor Chaos um neuen A100-Abschnitt.

+ Datenanalyse zu 100 Tage neuer A100-Abschnitt hält das Verkehrschaos am Berliner Treptower Park an?

+ 100 Tage Autobahn-Chaos im Berliner Osten„Ich bin so sauer, ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es“

Telegramm

Falls Sie von der A100 noch nicht genug hatten: Fast niemand in Deutschland steht so viel im Stau wie die Berliner. Laut dem „Global Traffic Scorecard 2025“ verbringt jeder Autofahrer rechnerisch 60 Stunden im Jahr mit Warten. Damit liegt Berlin zwar nur noch auf Platz 2 (in Köln staut’s sich mehr, schöne Grüße) und deutlich hinter Istanbul (118 Stunden). Der Stau ist aber trotzdem teuer: Durch die verlorene Zeit verliert Berlin jährlich 1,1 Milliarden Euro. Davon könnte man anderthalb A100-Bauabschnitte bezahlen.

Während sich die SPD für den Wahlkampf sortiert, ist der vorletzte immer noch nicht ganz aufgeräumt: In der Seumestraße blickte bis vor Kurzem noch ein grimmiger Olaf Scholz von einem Europawahl-Plakat 2024 herab. Bei der SPD in Friedrichshain geht man von einem „Fake“ aus. Das Plakat hänge viel zu weit oben, sagte ein Sprecher. „So hohe Leitern haben wir gar nicht.“ Weitere Nachforschungen vereitelte das Bezirksamt: Kurz nach unserer Anfrage am Montag schwärmten Mitarbeiter des Ordnungsamtes aus und beendeten den Europawahlkampf der SPD endgültig

Anzeige

Alles was Dir gehört, dem gehörst Du auch!

Erleben Sie die faszinierende ‍Lebensgeschichte von Klaus Zapf. Eine kurzweilige Biografie, mit all ‍seinen Ecken und Kanten. Aber auch eine Berliner Stadtchronik, erzählt ‍zwischen Containern, Chaos und Kiezcharme.
Jetzt direkt im zapf-Shop bestellen.

Apropos SPD: Die versucht sich jetzt als Tiktok-Partei und feiert sich im Video für ihren AfD-Verbotsantrag. Schöne neue Welt.

Seit mehr als zweieinhalb Jahren versperrt ein Baugerüst den Schülern der Elbe-Schule in Neukölln den Blick nach draußen. Vom Wechsel der Jahreszeiten, beklagt sich Leserin Claudia Kneifel, bekämen die Kinder nichts mit. Die Baustelle sei nicht im Winterschlaf, versichert das Bezirksamt: Hinter dem Gerüst werde eifrig an der Fassade gewerkelt. Spätestens im Frühling 2026 sollen die Schüler den Bäumen wieder beim Blühen zuschauen können. Bis dahin bleibt Berlin grau (aber das gilt ja für alle).

Apropos Jahreszeiten: Mehr als 20 Jahre nach der Schließung des Hauses am Gendarmenmarkt kehrt die Luxus-Hotelkette „Four Seasons“ zurück. Ende 2026 übernimmt sie das Hotel de Rome am Bebelplatz und renoviert einmal kräftig durch. Ein Wiedersehen ist für Ende 2027 geplant, dann unter dem Namen „Four Seasons Berlin“. 

Anzeige

Am 17. Januar werden die European Film Awards in Berlin verliehen. Wir zeigen nominierte und preisgekrönte Filme, präsentiert von den Filme­macher*innen, Berliner Filmschaffenden und den diesjährigen Ehrenpreisträgerinnen.
In Anwesenheit von Schauspieler Mads Mikelsen und Regisseur*innen ‍Joachim Trier, Mascha Schilinski und vielen mehr.
Alle Termine und Informationen hier

Four Seasons“ soll auch die Berliner Clan-Serie „4 Blocks“ bekommen. Der Streaming-Dienst HBO Max hat für nächstes Jahr eine neue Staffel angekündigt. Wie sich aus dem etwas kryptischen Trailer erahnen lässt, dreht sich „4 Blocks: Zero“ wohl um die Vorgeschichte der Gangster-Saga. Ob Star Kida Ramadan wieder vor oder hinter der Kamera stehen wird, ist noch nicht bekannt. Zur Vorbereitung empfehlen wir den Ringbahn-Podcast mit Ann-Kathrin Hipp, in dem Kida Ramadan einen legendären Auftritt hatte

Die ersten Dreharbeiten leistet dieser Tage das erneuerte Riesenrad im Spreepark. Bevor der reguläre Betrieb losgeht, muss der TÜV Süd ein paar Proberunden fahren. Wenn die Kontrolleure nix zu meckern haben, kann das Riesenrad zusammen mit dem ganzen Vergnügungspark im Frühjahr 2027 wieder öffnen.

Anzeige

Der radio3 Atelier Talk: Heute, 19 h live im Radio und im Anschluss in der ARD Mediathek. Astronomie trifft Kunst: Wie verändert der Blick ins All unser Welt- und Zukunftsbild? Siham El-Maimouni spricht mit den Künstlern Agnes Meyer-Brandis & Björn Dahlem sowie dem Planetengeologen Ulrich Köhler. Wir verlosen exklusive Plätze: aktion@radiodrei.de

Service-Tipp für die weihnachtliche Scrabble-Runde bei der Verwandtschaft: Das Statistikamt verrät in seinem „Amtventskalender“ die längsten Straßennamen Berlins: Siegerin ist die „Marie-Elisabeth-von-Humboldt-Straße“ in Lichtenberg (57 Punkte beim Scrabbeln).

Oder vielleicht lesen Sie lieber: Die Öffentlichen Bibliotheken sammeln noch bis zum 13. Dezember Roman-Vorschläge für die nächste Ausgabe von „Berlin liest ein Buch“. Darf auch alt oder abwegig sein: Vorgaben zu Erscheinungsjahr oder Berlinbezug gibt es nicht. 

Anzeige

Mit einem Abo haben Sie jetzt täglich die Chance, beim Checkpoint-
Adventskalender ein Berlin-Erlebnis zu gewinnen
– zum Beispiel Tickets für die Berliner Philharmonie oder für den Friedrichstadt-Palast. Bestellen Sie einfach den Tagesspiegel 2 ‍Monate für 2 € und erhalten Sie den kompletten Checkpoint mit Adventskalender. Zum Angebot

Zitat

„Es geht um die Frage, kommen die Kinder da im Pulk. Bei einzelnen Kindern ist der Bürgersteig breit genug.“ 

Gänsemarschpflicht für Berliner Schülerinnen und Schüler? Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) kann sich nicht erklären, warum ihre Verwaltung vor einer Steglitzer Schule nur 25 statt 932 Kindern gezählt hat. Trotzdem gilt dort nun wieder Tempo 50.

 

Kiekste

Eine klassische Berliner Flaschenpost im Landwehrkanal, entdeckt von Checkpoint-Leser Lukas Rieder. Vielen Dank! Schicken Sie gern Ihre besten Fotos an checkpoint@tagesspiegel.de und nehmen Sie am Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.

Berliner Gesellschaft

Geburtstag – „Lieber Jo, der Familienteil im Osten denkt heute an dich (auch wenn die Schneckenpost dich noch nicht erreicht hat?) und hat dich lieb!“ / „Peter Metzler wird 77 Jahre alt, es gratulieren dem nimmermüden Held des Alltags Birgit und Arne“ / „Von ganzem Herzen für Dich, lieber Peter, alles Gute zum Geburtstag. Nicht zu früh, und nicht zu spät ….😉. Dieter + Claudia“ / „Roland Schiffter, Vogelprofi, bester (Groß-, Schwieger-) Vater und Klavierlehrer, heute 88 Jahre jung: Henning, Daniela und Enkel gratulieren dir von Herzen zu deinem Geburtstag!“ / „Mensch Schmunggi, altes Leder! Jetzt biste schon 74 und das trotz aller Zipperlein! Herzlichen Glückwunsch, das nächste Etappenziel ist das Dreiviertel-Jahrhundert! Halte durch! Man sieht sich – Marion&Kurt“ / Notker Schweikhardt (65), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), bis 2021 Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus / Daniel Wesener (50), Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), MdA, von 2021 bis 2023 Senator für Finanzen des Landes Berlin

Sonnabend – Sabrina Gregor-Mockenhaupt (45), Langstreckenläuferin, vielfache nationale Meisterin, sie siegte 2009 beim Berliner Halbmarathon / Marius Müller-Westernhagen (77), Musiker („Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“), in seinem Song „Berlin“ heißt es „Berlin, du alter Junkie/Berlin, du wirst nie fett/Berlin, du bist so funky/Berlin und nie ins Bett“ / „Wir gratulieren dem Ingenieur und Steinsetzer Siegfried Sczepan aufs Herzlichste zum 89. Geburtstag – Deine Familie“

Sonntag – „Die geschätzte Berliner Lieblings-Vize-Cousine Silke Biester schafft es hoffentlich noch rechtzeitig gesund zu werden, damit sie ihren Geburtstag gebührend feiern kann. Gute Besserung und herzlichen Glückwunsch wünschen Marion&Kurt“ / „Ein dreifaches HOCH auf meine liebe Nachbarin und Freundin Kerstin: Herzlichste Glückwünsche zum Geburtstag! Ulrike“ / „Meine liebe Rita, herzlichen Glückwunsch zum 91. Geburtstag, vor allem Gesundheit, sowie baldige Genesung, wünschen Dein Thomas, Pia, Carsten, Manuela und Holger und alle Familienmitglieder und die Nachbarn!“ / Sebastian Scheel (50) Politiker (SPD, vorher Die Linke), von 2020 bis 2021 war er in Berlin Senator für Stadtentwicklung und Wohnen

+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++

Gestorben Bernd Häusler, * 6. Juni 1945, verstorben am 15. November 2025 / Dr. Hildegard Kauffmann, * 11. Oktober 1948, verstorben am 21. November 2025 / Marianne Lehmann (geb. Beske), * 27. November 1931, verstorben am 24. November 2025 / Peter Lagerstein, * 26. August 1934, verstorben am 12. November 2025 / Prof. Dr. Gudrun Schulz (geb. Wieland), * 27. Januar 1939, verstorben am 22. Oktober 2025 / Prof. Bernward Wember, Medienwissenschaftler, * 28. August 1941, verstorben am 21. November 2025, „Mit seiner Forschungsarbeit zur Theorie der ‚Bild-Text-Schere‘ hat er ein spezielles Kapitel der Mediengeschichte geschrieben. Wir vermissen seinen unverbesserlichen Optimismus.“

StolpersteinAnna Lefson geb. Heimann (*1870 in Berlin) war verheiratet mit Ernst Lefson, er war Mitinhaber einer Druckerei für Literatur- und Kunstbücher. Vermutlich hatte Anna keine Berufsausbildung. Das Paar hatte zwei Töchter. Anna und Ernst zogen mehrfach um, lebten aber spätestens ab Anfang 1942 wieder in Berlin und wurden von den Nazis am 3. Oktober 1942 nach Theresienstadt deportiert. Anna starb dort am 5. Dezember 1942, offiziell aufgrund einer Nierenentzündung, in Wahrheit vermutlich aufgrund der unmenschlichen Lebensbedingungen im Ghetto. An Anna Lefson erinnert ein Stolperstein in der Wielandstraße 8 in Charlottenburg.

Encore

Mit seinen Kulleraugen hat der jüngste Hippo-Nachwuchs aus dem Zoo halb Berlin einen Niedlichkeitsschock verpasst. Nun soll der kleine Bulle einen Namen bekommen. Der Zoo ist nicht gerade anspruchslos: „Kurze, klangvolle Vornamen gefallen mir persönlich besonders gut, am liebsten solche, die ein kleines Stück Berlin in sich tragen“, sagt Direktor Andreas Knieriem.
 
Entsprechend klar sind die Vorgaben: Der Name sollte „in Form einer Alliteration die typischen Merkmale von Flusspferden aufgreifen“. Konsequenterweise hat die Ferrero-Marke „Kinder“ mit ihrem „Happy Hippo“-Riegel die Ehrenpatenschaft für das Hippo-Baby übernommen. Ohne Wortspiele wird es wohl nicht gehen. Namensvorschläge nimmt der Zoo bis 14. Dezember unter info@zoo-berlin.de entgegen.

Ohne Worte war wie immer die Recherche von Christoph Papenhausen. Antje Scherer hat die Hippo-Snacks serviert (Stadtleben) und Clara Kreuzberg das Gehege gefegt (Produktion). Morgen begleitet Sie hier die unvergleichliche Jessica Gummersbach ins Wochenende.

Bis bald!

Anke Myrrhe und Valentin Petri

Berlin braucht guten Journalismus!

Finden Sie auch? Unterstützen Sie uns!
JETZT GRATISMONAT STARTEN

Seit 2014 berichten wir exklusiv aus Berlins Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir stellten Berlins marode Schulen vor, bis die Politik reagierte. Wir standen vor dem Bürgeramt, bis es wieder Termine gab. Wir recherchieren hartnäckig und gründlich.

Das finden Sie gut? Dann unterstützen Sie uns mit dem neuen Tagesspiegel Plus-Abo! Für 14,99 € im Monat erhalten Sie den ungekürzten Checkpoint-Newsletter, den Checkpoint am Wochenende und das Beste vom Tagesspiegel im Web und in der App. Und Sie ermöglichen uns, auch weiterhin vor Ort zu sein, genau hinzuschauen und unabhängig zu bleiben. Die Anmeldung dauert nur eine Minute. Wir würden uns freuen!