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Leseempfehlungen
Dass der CSD weit mehr ist als eine große Party, bringt die Leitung schon mit dem diesjährigen Motto zum Ausdruck: „50 Jahre Stonewall – Jeder Aufstand beginnt mit deiner Stimme“. Emphase auf die Geschichte des Umzugs. Journalist und Kulturanthropologe Johannes Jakob Ahrens hat die Eckpunkte dieser Geschichte 2007 in einem Fachaufsatz nacherzählt. Ohne akademischen Ton, dafür ein wenig älter und derzeit nur gebraucht erhältlich ist die Essay-Sammlung von Detlef Grumbach, „Over the Rainbow. Ein Lesebuch zum Christopher Street Day“, das das Fest aus unterschiedlichen Perspektiven und reich an Anekdoten beleuchtet.
Und wenn wir schon bei den Themen Geschichte und Aufstand sind – das schönste Buch hier ist schon etwas älter: Walter Benjamin schrieb seinen Aufsatz „Über den Begriff der Geschichte“ im Frühjahr 1940. These: Die Revolution ist nur möglich unter Anrufung der Geschichte. Wer Revolution will und dabei die Geschichte ausblendet, macht keine Revolution. Aber wieso ist es das schönste Buch? Abgesehen davon, dass der Text über weite Strecken wie Lyrik rezitierbar ist: Weil Suhrkamp in der Reihe „Werke und Nachlass“ nicht einfach irgendeine Fassung des Textes abgedruckt hat, sondern gleich alle auffindbaren Überarbeitungen von Benjamin selbst samt Streichungen, Ergänzungen und Faksimiles in ein hochwertiges grafisches Kunstobjekt verwandelt hat.