Pankows Bürgermeister keilt gegen Müller
Gleichzeitig arbeitet Pankows Bürgermeister Sören Benn (das ist der Linke, der kürzlich viral ging, weil er den Dobrindt auf einen Latte eingeladen hat) sehr hart daran, zum bekanntesten Bürgermeister der Stadt aufzusteigen. Seit sich Klartext-Buschy aus Neukölln zurückgezogen hat, ist der Job schließlich vakant. Nachdem sich Regiermeister Müller im Tagesspiegel-Interview mehr Durchgriff für seinen Senat gewünscht hatte, wünscht sich Benn nun mehr Durchgriff gegen den Senat. Sein Vorschlag: Wenn die Senatsverwaltung länger nicht reagiert, gilt das als Zustimmung. Da würden sich viele Dinge von selbst erledigen. Müller glaube wohl, die „Bezirksfuzzis“ seien die „Amateure und Dorftrottel“, „die aus egoistischen Motiven das Funktionieren der Stadt blockieren.“ Sein Rat: „Wenn jeder vor der eigenen Türe kehrt, kommen wir weiter. Ist wie zu Hause.“ Dann mal Besen raus, hilft ja auch bei Schneesturm (dazu gleich mehr).