Koalition in Berlin positioniert sich gegen „Widerstand“-Spaziergänge

Wöchentlich gehen „Querdenker“ auf die Straße für einen harmlos klingenden Spaziergang. Nun hält ein breites Bündnis dagegen und sagt: „Wir haben es satt!“ Von Ann-Kathrin Hipp

Koalition in Berlin positioniert sich gegen „Widerstand“-Spaziergänge
Neben den Koalitionsparteien sind u.a. auch die „Omas gegen Rechts“ aktiv bei „solidarisch denken“. Foto: Annette Riedl/dpa

Unterschriften-Widerstand gegen den „Widerstand“: Seit Monaten gehen auch in Berlin wöchentlich Querdenker:innen auf die Straße und missbrauchen den guten alten Spaziergang. „Wir haben es satt“, schreibt jetzt ein breites Berliner Bündnis, zu dem auch die rot-grün-roten Regierungsparteien zählen, in der Berliner Erklärung „Solidarisch denken. „Es ist legitim, Regierungshandeln in der Pandemie zu kritisieren. Aber wer den Aufrufen von Nazis, Rassist_innen und NS-Verharmloser_innen und Antisemit_innenfolgt, oder mit diesen paktiert, macht sich mit ihnen gemein.“ Dem bleibt nichts hinzuzufügen.