„So eine Baustelle muss eingerichtet werden“: Wasserbetriebe wollen nichts von Stillstand wissen

Wo Anwohner zuletzt noch ein Fest feierten, wird nun gearbeitet: Die Wasserbetriebe beginnen mit der Sanierung von Leitungen und Kanälen in einem Teil der Knaackstraße in der Nähe des Kollwitzplatz bis Ende 2027. Von Anke Myrrhe.

„So eine Baustelle muss eingerichtet werden“: Wasserbetriebe wollen nichts von Stillstand wissen
Foto: Imago / Jürgen Ritter

Das spontane Straßenfest am Kollwitzplatz, über das unsere Kolumnistin Aline von Drateln hier am Freitag berichtet hatte (siehe Meldung „Sprühkreide und Spießer“), hat unerwartete Wellen geschlagen: bei den Wasserbetrieben. „Wir freuen uns natürlich ein Loch in den Bauch, wenn eine unserer Baustellen mal nicht als Verkehrsbremse und Parkplatzräuber verkannt, sondern so begeistert aufgenommen wird, wie die im Checkpoint von Ihnen gewürdigte in der Sredzkistraße nahe des Kollwitzplatzes“, schreibt uns Sprecher Stephan Natz. Nur, dass nach dem Aufstellen der Baken eine Woche erst einmal nichts passierte, stimme natürlich nicht. „Der abgesperrte Bereich zwischen Knaack- und Kollwitzstraße ist der erste von mehreren Bauabschnitten, in denen wir bis Ende 2027 in der gesamten Knaackstraße zwischen Danziger Straße und Prenzlauer Allee zum Teil mehr als hundert Jahre alte Trinkwasserleitungen sowie Misch(ab)Wasserkanäle erneuern. So eine Baustelle muss eingerichtet werden. Und inzwischen wird wohl schon durch den Asphalt gesägt...“ Heißt für uns: Die Party ist vorbei.