Deutsche Wohnen siegt vor Gericht
Einen guten Tag hatte Deutsche Wohnen gestern wahrscheinlich trotzdem. Das Unternehmen hat in letzter Instanz vor dem Landgericht Recht bekommen: Der Berliner Mietspiegel kann künftig via Gutachten außer Kraft gesetzt werden. Im konkreten Fall darf die Miete für eine Wohnung in der Argentinischen Allee 193 um 42,83 Euro auf 575,35 Euro erhöht werden. Das sprengt zwar die Obergrenze des Mietspiegels. Ist aber trotzdem zulässig, weil ein „Sachverständiger nachvollziehbar geschildert hat, wie er zu seiner Bewertung aufgrund von Vergleichswohnungen aus seinem Datenbestand gelangt ist“, heißt es in dem Urteil.