Misere Marheinekeplatz – es braucht eine Berlinlösung
Ping: Was tun gegen die Misere am Marheinekeplatz? Wie das Bezirksamt x-hain auf Anfrage von Claudia Schulte (Grüne) mitteilt, wurden bereits Ende August in einem Fachausschuss x Probleme identifiziert: Verelendung des Platzes, Lärm, offener Drogenhandel/ -konsum, Campieren auf dem Platz, Vermüllung, wildpinkeln und die Belästigung von Passant*innen. Beschwerden in Ordnungsamt Online hätten sich seit April 2020 gehäuft. Ein Grund seien „die coronabedingten Einschränkungsmaßnahmen, die auch für die Einrichtungen der niedrigschwelligen Obdachlosen- / Drogenhilfe“ gelten. Als eine erste Maßnahme soll der Platz künftig dreimal wöchentlich gereinigt werden, davon einmal in Begleitung von Sozialarbeit und Polizei bzw. Ordnungsamt. Das Bezirksamt macht aber deutlich: Es mangele nicht „an aufsuchender Sozialarbeit, sondern viel mehr an passenden Angeboten, in die vermittelt werden kann“. Die zu schaffen sei eine „gesamtstädtische“ Aufgabe. Der Bezirk verfüge „weder über das Budget noch über das Personal“. Pong.