Klimarebellen vor Grüner Woche – „Eventuell gibt es eine Blockade“
Am Donnerstag eröffnet die Grüne Woche, in der Stadt soll es Proteste gegen die Agrarpolitik geben. Auch „Extinction Rebellion“ will sich beteiligen. Von Robert Ide
Grüner wird’s nicht mal bei der Grünen Woche. So sehen es zumindest Tausende Demonstranten, die am Wochenende mit Traktoren am Brandenburger Tor für eine nachhaltige Landwirtschaft anstinken wollen. Während die Politik streitet, ob es wenigstens etwas höhere Fleischpreise geben sollte, geht es für die Umwelt auch im Angesicht des Artensterbens (eindrücklicher Report hier) längst um die Wurst. Da schneiden sich auch die Klimarebellen von „Extinction Rebellion“ gern eine Protestscheibe ab. Sie wollen am Donnerstagabend bei der offiziellen Eröffnung der Mäste-Messe mit einer Performance für „die grundsätzliche Neuausrichtung der europäischen Agrarförderpolitik“ eintreten. „Eventuell gibt es auch eine Blockade“, schreibt eine Aktivistin. Die gibt es ja bei der Umstellung der Landwirtschaft schon lange.