Stadtplaner Martin Aarts findet Berliner Straßenverkehr "schockierend"

Was, schon so früh? Jetzt aber schnell raus ins Leben; schließlich ist Zeit Geld – und Berlin hat beides nicht. Besonders nicht im Berufsverkehr, in dem so ziemlich alles verkehrt läuft. Gerade wenn man fußläufig verkehrt und versucht, mit den grünen Ampelphasen mitzuhalten, die einen nicht nur auf der Schönhauser Allee zügig rot sehen lassen. Zum Glück haben Autos in dieser Stadt einen großen Hupraum, um sprintenden Fußgängern endlich Beine zu machen, was der weltberühmte Stadtplaner Martin Aarts allerdings „schockierend“ und schlicht „Wahnsinn“ findet. Dann geh doch weg, hupen ihm Berlins Autostadtplaner dazwischen. Und so fahren wir fort. Und müssen laufend rennen.