„Katastrophale Zustände“: Eltern kritisieren Überfüllung und Gewalt an Phönix-Grundschule
Lehrermangel, überfüllte Klassen und Gewalt an der Phönix-Grundschule in Lichtenberg – aus diesen Gründen verfassten Eltern einen Brandbrief an die Behörden und sammeln dafür Unterschriften. Von Anke Myrrhe.
Schule voll, gar nicht toll: Eltern der Phönix-Grundschule in Lichtenberg beklagen „katastrophale Zustände“ – und sammeln nun online Unterschriften für einen Brandbrief an die verantwortlichen Behörden (hier geht’s zur Petition). Die Probleme sind groß: so großer Lehrermangel, dass mindestens drei Klassen keine Klassenlehrer hätten, „regelmäßige Gewaltvorfälle“, die in einigen Fällen zu Krankenhausbesuchen geführt und auch polizeilich gemeldet worden seien, und ein allumfassender Platzmangel. Der sei umso eklatanter, weil die ältesten Kinder der 2020 eröffneten Schule gerade erst die fünfte Klasse besuchten:
„Ausgehend von 2020 sollten bis zum 6. Jahrgang 2025/2026 15 Klassen an unserer Schule unterrichtet werden. Wir sind bereits jetzt (2024/2025) schon bei 18 Klassen (17 + eine Willkommensklasse).“
Logisch, dass es da eng wird in der Mensa, auf dem Sportplatz und für die Fachräume, die in solchen Fällen gerne zu Klassenzimmern umgewandelt werden. Schon im vergangenen Schuljahr, heißt es in dem Brief, seien die Kapazitäten eigentlich ausgeschöpft gewesen. Die Eltern fordern, „dass die vorherrschenden Probleme nicht mehr ignoriert werden und Schüler wie Ware einfach in einer Schule ,abgeladen‘ werden und die Pädagogen alleine gelassen werden“.