Zum Tod des Berliner Malers Jens Jensen

Der 1940 in Frankfurt am Main geborene und seit 1960 in Berlin lebende Maler verstarb Ende November. Seine Schwester und sein Schwager erinnern sich. Von Robert Ide.

Zum Tod des Berliner Malers Jens Jensen

Plötzlich gestorben ist ein nicht nur in Berlin verehrter Maler: Jens Jensen. Zunächst als Jazztrompeter ins gerade eingemauerte West-Berlin gekommen, widmete er sich dem Malen und Zeichnen – und wie in seinen Songs liebte er auf der Leinwand die Improvisation mit vielen Zwischentönen. Nun ist Jensen am 26. November zu Hause verstorben, wie seine Schwester Elke Schroeder jetzt dem Checkpoint mitteilte. „Viele Freunde auf der ganzen Welt werden ihn vermissen“, schreibt seine Familie in einer Traueranzeige. „Er hatte Ausstellungen in mehr als 50 Ländern und wird uns als liebevoller Mensch in Erinnerung bleiben“, berichtet sein Schwager Jürgen Schroeder am Telefon. Noch in diesem Frühjahr hatte Jensen, der auch lange an der Hochschule der Künste gelehrt hatte, seine fröhlich-bunten Bilder in der Galerie Born an der Potsdamer Straße ausgestellt (zu sehen hier). Mit ihm verliert Berlin eine schöne Farbe.

(Foto: Erich Sorg)