Bleibt Berlin anders? Die letzten Jahre zeigen, dass sowohl die „Heimat der Vielfalt“ als auch der „Freiraum der Möglichkeiten“ keine Selbstverständlichkeiten mehr sind, heißt es in der Analyse weiter. Das große Versprechen Berlins werde bedroht und begrenzt. Je mehr jeder mache und tue, was er wolle, desto zerrissener werde die Gemeinschaft. Neben der (individuellen) Freiheit als Recht, brauche es deshalb auch die Offenheit (gegenüber der Freiheit anderer) als Pflicht. Es brauche ein Berlin, das Gemeinwohl als Priorität setzt. Das grenzenlose „Ich“, so das Fazit, soll deshalb zum grenzenlosen „Wir“ umgedeutet werden. Berlin soll sich als Hauptstadt verstehen, „die ihr Wachstum verantwortungsvoll, gerecht und gemeinsam gestaltet und für Wirtschaftskraft, Lebensqualität und Solidarität steht“. Dann mal los! Mein Essay zum Thema („Berlin war lange Zeit Nimmerland – und muss jetzt erwachsen werden“) lesen Sie hier.