Berlin fährt Förderung des Radverkehr hinterher

Weggelassen werden sollte auch der Radweg auf der Schönhauser Allee, Begründung: Das Ziel, weniger Autoverkehr zu erreichen, kann wegen zu viel Autoverkehr nicht erreicht werden. Nun hat Verkehrssenatorin Günther offenbar doch noch etwas ins Rollen gebracht: Eine „neue tragfähige Lösung ist in der Abstimmung zwischen SenUVK und Bezirk“, twitterte sie gestern Abend.

Wie die aussehen soll, wird sie uns sicher bald verraten. Dass die Stadt bei der Förderung des Radverkehrs kilometerweit hinterherfährt, hat Greenpeace gestern noch einmal deutlich gemacht (Berlin gibt jährlich 4,70 Euro pro Einwohner für den Radverkehr aus, Kopenhagen 35,60 Euro, Studie hier). Eigentlich reicht allerdings auch ein kurzer Blick auf eine Busspur an einem beliebigen Nachmittag im Berufsverkehr.