Druck aus China auf Asta wegen Hongkong

Schlimme neue Welt: Weil sich die Studierendenvertretung Asta der TU Berlin mit den Protesten an den Unis in Hongkong solidarisiert, erhält sie Todesdrohungen. „Wir haben E-Mails bekommen, in denen uns gewünscht wurde, dass wir bei lebendigem Leibe verbrannt werden“, erzählt ein Sprecher, der lieber nicht seinen Namen nennt. Zudem hätten Vertreter der „Gesellschaft chinesischer Akademiker“ das Asta-Büro teilweise blockiert. Zu den Einschüchterungsversuchen kommentiert Gyde Jensen (FDP), Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Bundestag: „Die Reaktionen der chinesischen Behörden zeigen einmal mehr, dass Meinungsfreiheit für sie ein Fremdwort ist.“