ARD unzufrieden mit Framing ihres Framings
„Veganerin, liebt Katzen, studiert Landschaftsökologie – ein paar Sätze und fest steht, was wir von einem Menschen halten. Framing nennt man das undifferenzierte Verknüpfen von Worten und Ausdrücken mit bestimmten Themen.“ So heißt es in einer Ankündigung der ARD für einen Erklärbeitrag über Framing: „Wie Worte die Wirklichkeit verändern.“ Wie die Worte des Checkpoints gestern die Wirklichkeit der ARD verändert haben, scheint den Verantwortlichen allerdings gar nicht zu gefallen. Das kursierende 89-Seiten-Papier, das sich liest wie eine Sprechanweisung für Führungskräfte (über den Kosten liegt der Frame: Stillschweigen), sei keinesfalls eine Handlungsanweisung, hieß es gestern aus der ARD, lediglich eine Diskussionsgrundlage. Heißt übersetzt: Die ARD ist unzufrieden mit dem Framing ihres Framings.