Über grobe Fehler wird in Berlin hinwegregiert
Für den Fall, dass jetzt irgendwer einen Rücktr... Halt! Stopp! Das wird’s nicht geben. Es gehört schließlich „zur Arithmetik dieses Senats, dass sich die Unzulänglichkeiten parteiübergreifend so stabil in Balance halten, dass auch über grobe Fehler einfach hinwegregiert werden kann“, schreibt Checkpoint-Kollegin Anke Myrrhe im Tagesspiegel-Leitartikel. „Also bleiben alle gemütlich auf ihren Senatorensofas sitzen und klicken sich im Internet womöglich bereits durch Jobmöglichkeiten für die Zeit nach der nächsten Wahl zum Abgeordnetenhaus, die in weniger als acht Monaten stattfindet. Nur dass sich die Stadt ein halbes Jahr Pause mit einem Senat voller lahm gewordener Enten in einer Pandemie nicht erlauben kann.“ Und weiter: „Wie sollen auf dieser Grundlage weitere Maßnahmen erklärt und begründet werden? Wie soll die Gesundheitssenatorin weiter durch diese Krise regieren, wenn man sich auf ihre Aussagen nicht verlassen kann?“ Ja, wie?