Berlin wird für Studierende immer teurer
Bei den Mieten gibt es in Berlin schon lange auf den Deckel, vor allem für Studierende. Die müssen nicht nur Tausende WG-Gesuche studieren, bevor sie dann beim Besichtigungstermin ihren Master in Form des Vermieters finden, der sich meist auch noch wie der Fernseh-Bachelor aufführt. Die Wohnungssuche kostet neben Nerven auch noch 16,53 Euro – pro Quadratmeter. Konstant mehr zahlen Studentinnen und Studenten nur in Konstanz (20,05 Euro), München und Hamburg, Frankfurt (nicht das an der Oder) oder Wiesbaden. Selbst Köln ist inzwischen billiger als Neukölln. Das ergab eine Umfrage der Uni Maastricht und des Jobportals „Studitemps“ unter 22.000 Studierenden. Immer mehr von ihnen verzichten da lieber gleich auf die Einführungsvorlesungen in Immobilienrecht: 26,7 Prozent der Berliner Hochschüler wohnen noch niedrigschwellig bei Eltern oder Verwandten. Das Gute an dieser WG: Hier gibt’s auch meist ein sauberes WC.