Behörden arbeiten kaum nach Datenschutzgrundverordnung
Auf der Datenautobahn herrscht in der Hauptstadt weiterhin Überholverbot. Zwar reüssiert die Kulturverwaltung neuerdings auf der re:publica (digitaler Beweis von Senator Klaus Lederer hier); aber ein little Bit moderner könnte es in den Behörden schon zugehen. Allzu oft herrscht hier ungeschützter Datenverkehr, wie der Senat jetzt auf Anfrage des Abgeordneten Bernd Schlömer (FDP) einräumen muss. Demnach werden nur 20,9 Prozent der elektronischen Fachverfahren nach der Datenschutzgrundverordnung durchgeführt. Die gilt immerhin schon ein Jahr, um Bürgerinnen und Bürger vor dem Missbrauch ihrer persönlichen Daten zu schützen. Gut, dass viele Berliner ihre Verwaltung nicht allzu persönlich nehmen.