Flughafen Tegel wird mit viel Holz umgebaut

Die futuristischen Campus-Quartiere im Nordwesten der Stadt mitsamt Tegel setzen laut Planung auch auf klassische Materialien. Von Robert Ide
 

Flughafen Tegel wird mit viel Holz umgebaut

Berlin mag an seiner Gegenwart verzweifeln, doch mittendrin wächst die Stadt der Zukunft: Tief im Nordwesten entstehen in den nächsten 20 Jahren neue Campus-Quartiere mit 45.000 Arbeitsplätzen und 20.000 Wohnungen, etwa auf dem früheren Flughafen Tegel und in der alten Siemensstadt. „Wir bauen Häuser mit Kiefernholz aus den Wäldern der Region, die dabei gleich zum Mischwald umgestaltet werden. Auf den neuen Dächern drehen sich kleine Windräder und verdunsten langsam das Regenwasser“, erzählte Gudrun Sack, Geschäftsführerin bei der Tegel Projekt GmbH, bei unserer Tagesspiegel-Debatte zur neuen Metropolenregion in der Urania. „Auch Baustoffe wie Lehm und Ton werden in den neuen Quartieren zum Einsatz kommen“, berichtete Stadtplaner Carl Herwarth von Bittenfeld von der Architektenkammer (die Debatte zum Nachsehen hier). Der Tower in Tegel soll in der Zukunft für alle offen sein – für einen ganz gegenwärtigen Blick auf Berlins blühende Landschaften.