Die Nachfolge vom Stasi-Akten-Beauftragten Roland Jahn steht fest

Zu den Akten gelegt wird in zwei Wochen die Stasi-Aufarbeitungs-Behörde. 111 Kilometer Unterlagen und 1300 Mitarbeitende kommen im Bundesarchiv unter. Von Robert Ide

Die Nachfolge vom Stasi-Akten-Beauftragten Roland Jahn steht fest
Die Bundesbehörde für Stasi-Unterlagen wird im Bundesarchiv aufgehen. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Zu den Akten gelegt wird in zwei Wochen in Berlin die Stasi-Akten-Behörde. Der letzte Leiter Roland Jahn übergibt 111 Kilometer Unterlagen der DDR-Geheimpolizei und 1300 Mitarbeitende der Aufarbeitungsbehörde ans Bundesarchiv. Doch viel ändern soll sich offenbar nicht. Jahns bisherige Verwaltungschefin Alexandra Titze soll künftig als Vizepräsidentin beim Bundesarchiv die Akten verwalten; Jahn selbst saß dem Vernehmen nach in der Auswahlkommission. Seine bisherige Pressesprecherin Dagmar Hovestädt teilte gestern in einer behördeninternen Mail mit, sie übernehme im Archiv die Abteilungsleitung Kommunikation und Wissen, in der auch die bisherige Bildungs- und Forschungsabteilung der Behörde aufgeht. Die alte Stasi-Akten-Behörde lebt weiter – im Bundesarchiv.