Spitzentreffen zur A100 mit Verkehrssenatorin Ute Bonde
Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) lud gestern Abend zu einer Brückenkonferenz: Per Videoschalte brachte sie das verkehrliche und sicherheitspolitische Who-is-Who auf die Straße, um den Problemfall A100 zu diskutieren. Mit dabei: die Präsidenten des Fernstraßen-Bundesamtes Doris Drescher, die Chefs der S-Bahn und der BVG Peter Buchner und Henrik Falk, der Landesbranddirektor Karsten Homrighausen sowie der Messe-Chef Mario Tobias. Insgesamt waren neben Bonde 15 Personen geladen – was eher nach Vorlesung als konstruktive Arbeitsatmosphäre klingt. Sodann appellierte die Senatorin an die Teilnehmer, „alle Möglichkeiten für eine rasche Umsetzung von Maßnahmen zu ergreifen“.
Die gaben sich dem Vernehmen nach eher optimistisch: Die Unternehmen der Bauindustrie stünden bereit und hätten noch Kapazitäten beim Brückenbau – insbesondere, wenn es darum gehe, „innovativ und möglichst schnell zu bauen“. Schade, dass da vorher niemand drauf gekommen ist.