Clubs sollen ins ICC ziehen
Hinterm Autobahndreieck geht’s weiter. Selbst für das ICC, den unabreißbaren Silberkoloss im Straßen-Bermuda des Westens. Bestenfalls soll die Asbestschachtel als „Internationales Club Centrum“ wieder zum Nachtleben erweckt werden. Wirtschaftsstudent Alexander Seliger hat ein Konzept geschrieben für eine Musikwelt, „in der der Geist unserer Stadt durch Clubs von Techno bis Hip-Hop gelebt wird“ (Details hier). Ein paar Interessierte gibt es schon: Die Künstlergruppe Dixons, bekannt durch das Street-Art-Projekt „The Haus“, will aus dem Parkhaus eine Bar mit Gemeinschaftsgarten machen. Die bekannten Breakdancer von den „Flying Steps“ wünschen sich eine zweite Tanzschule. Und Wirtschaftssenator Stephan Schwarz (parteilos, für SPD) träumt von einem Club im Keller. Der Rest ist Zukunftsmusik.