„Freude am Leben ist jetzt meine Maxime“

Die einen kommen, der andere geht: Flughafenchef Lütke Daldrup hat bald seinen letzten Arbeitstag. Der Checkpoint hat ihn kurz vorher noch einmal gesprochen. Von Ann-Kathrin Hipp

„Freude am Leben ist jetzt meine Maxime“
Abschied des „Tatortreinigers“ - der BER-Chef geht in den Ruhestand. Foto: Christoph Soeder/dpa

Die einen kommen, der andere geht: Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup hat am Donnerstag seinen letzten Arbeitstag. Lorenz Maroldt und ich haben ihn nochmal zu einer Runde BER getroffen und mit ihm über das, was war, und das, was kommt, gesprochen. War der Flughafenjob der anstrengendste seiner Karriere? „Ja, ohne Frage.“ Wie würde er im Nachhinein seinen Führungsstil beschreiben? „Gradlinig und verlässlich. Was ich heute sage, gilt auch in drei Monaten noch. Ich habe in vielen großen Verwaltungen gearbeitet, in großen Ministerien. Wenn man sich darauf verlassen kann, dass morgen noch gilt, was gestern gesagt wurde, ist das ein Wert an sich. Zu Entscheidung zu stehen und Entscheidungen durchzustehen, auch wenn einem der Wind entgegen bläst, ist eine wichtige Eigenschaft für ein öffentliches Amt.“

Gibt’s noch Ziele? „Ich bin mit 65 Jahren an einem Punkt, wo man in den Ruhestand gehen darf. Den einen oder anderen Rat werde ich noch geben, wenn ich gefragt werde, aber ich habe keine weiteren Ambitionen.“ Letzter Satz: „Freude am Leben ist jetzt eine meiner wesentlichen Maximen. Ich will mich nicht mehr von meinen beruflichen Pflichten abhängig machen.“ Team Checkpoint wünscht Riesenfreude! Das ganze Interview lesen Sie am Freitag im Tagesspiegel.

Die Nachfolge von Engelbert Lütke Daldrup ist längst geklärt: Aletta von Massenbach übernimmt. Alternativ hat der BER allerdings gleich mehrere Ausbildungsplätze zu vergeben: u.a. als Fachkraft (m/w/d) für Schutz und Sicherheit, als Fachinformatiker (m/w/d) für Anwendungsentwicklung / Systemintegration und als Mechatroniker (m/w/d).