Petition fordert Auskunftsrecht für "gestohlene Kinder der DDR"

Wer in der DDR auf Druck des Staates sein Kind zur Adoption freigeben musste, darf bis heute nichts von seinem Nachwuchs erfahren. Die „Interessengemeinschaft gestohlene Kinder der DDR“ will das ändern und hat eine entsprechende Petition an den Bundestag übergeben. Zentrale Forderungen sind eine Clearingstelle sowie eine gesetzliche Auskunftspflicht für alle Adoptivstellen. „Jeder Mensch hat ein Recht darauf, alles über seine Herkunft zu erfahren", sagte Sprecher Frank Schumann "Zeit Online". Auch dann, wenn es schmerzt.