Berlins Polizei verweigert die Aussage: Diverse Probleme beim Partizipationsgesetz

Eineinhalb Jahre nach der Verabschiedung des Partizipationsgesetz startete Ende Januar eine Befragung zum Thema Migration. Doch ausgerechnet die Berliner Polizei tut sich schwer. Von Anke Myrrhe

Berlins Polizei verweigert die Aussage: Diverse Probleme beim Partizipationsgesetz
Foto: imago / Steinach

In Sachen Diversität kämpft Berlin bekanntlich mit diversen Problemen. Mit diesem hier hätten vermutlich die Wenigsten gerechnet: Mit dem Partizipationsgesetz (knackige Abkürzung PartMigG) wollte die damals noch rot-grün-rote Landesregierung die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte fördern. Dafür wurden alle öffentlichen Stellen verpflichtet, die Daten ihrer Mitarbeiter zu erheben – also erstmal abzufragen, wer denn welche Migrationsgeschichte hat. Anderthalb Jahre später startete die Befragung dann Ende Januar auch wirklich.

Nach Checkpoint-Informationen wurde die Frist jetzt bis zum 13. März (Mittwoch) verlängert – weil sich viel zu wenige an der Umfrage beteiligt hatten. Von den 130.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der öffentlichen Verwaltung haben nach Checkpoint-Informationen nicht mal 20 Prozent teilgenommen.

Wie schlecht die Quote bei der Polizei war und woran das womöglich gelegen haben könnte, lesen Sie heute im Checkpoint für Abonnenten.

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