Abgewanderte Berliner finden schlecht Anschluss

Wie werden aus Randberlinern echte Landberliner? Das haben wir uns und Sie gestern im Checkpoint gefragt, weil Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) die nach Speckgürtelhausen abgewanderten Berliner auch innerlich zu Brandenburgern machen möchte. Unser Leser Lothar Steffens ist gern dazu bereit, allerdings liegt sein Wochenendhaus nicht an einem Bahnhof, sondern an einem See. „Es gab mal ein System von Rufbussen, das aber eingestellt wurde. Warum eigentlich?“, fragt sich wohl nicht nur er. Gut eingependelt hat sich dagegen Gabriele Decker aus Birkenwerder. Nach 40 Jahren Berlin ist sie über ihren Rauszug „jeden Tag glücklich“ und schwärmt von „Ruhe, Natur und netten Nachbarn“. Vielleicht stehen viele Alt-Berliner längst mit einem Bein in der Mark. Für sie hat Rainer Capellmann schon einen passenden Namen: Neubrandenburger.