Razzia gegen Islamisten – auch Hertha Spieler unter Verdacht

Razzia II (Ex-Fußballspieler): Weil Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) das Verbot der islamistischen Vereine „Ansaar International“ und „WWR-Help“ plant, sammelten am Mittwoch rund 800 Polizisten Beweismaterial in mehreren Bundesländern – unter anderem auch in der Wohnung des früheren Hertha-BSC-Spielers Änis Ben-Hatira in Berlin-Charlottenburg. Ben-Hatira zeigte sich überrascht. Er habe sich ganz klar von jeglicher Form der Radikalisierung und des Terrorismus distanziert und nichts zu verbergen, sagte er dem Portal „t-online.de“. Und an die Ermittler gewandt: „Das nächste Mal können sie ruhig warten, bis ich in Berlin bin. Dann öffne ich gerne selber die Tür.“