Mieter an Karl-Marx-Allee kaufen Wohnungen

Neuland betritt der Senat aktuell auch mit dem Modell für die Rekommunalisierung der Blöcke in der Karl-Marx-Alle. Auf Basis eines Vorkaufsrechts sollen Mieter ihre Wohnungen kaufen und dann sofort an die landeseigene Gewobag weiterverkaufen, um so den Kauf der Wohnungen durch die Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen zu verhindern. Umgesetzt wird das Modell des „gestreckten Erwerbs“ durch einen sogenannten „Intermediär“ – einen vom Senat beauftragten Notar, der Kauf und Verkauf im Namen der Mieter abwickelt. Bis zum Ablauf der Frist für die Teilnahme an diesem Modell hatten sich zahlreiche der 620 betroffenen Mieter für diesen Schritt entschieden. Die neuralgische Grenze von 26 Prozent der zum Verkauf stehenden Flächen wurde laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung überschritten. Viel Kauderwelsch, kurz zusammengefasst: Es sieht nach einem Happy End für die Mieter aus.