Kosten für doppelten Regierungssitz gestiegen

„Deutschlands teure Teilung“ titelt heute die „Berliner Zeitung“: Fast 30 Jahre nach dem Mauerfall sind die Kosten für den doppelten Regierungssitz Bonn-Berlin weiter gestiegen. Zwar sind die knapp acht Millionen Euro jährlich eher Peanuts angesichts der etwa 20 Millionen, die allein die 209 neuen Stellen der neuen Bundesregierung jährlich kosten sollen. Interessant ist es vor allem deswegen, weil auch die Zahl der Dienstreisen (trotz des Skype-Appells) leicht gestiegen (1,8 Prozent) ist. Dass dafür deutlich mehr Geld ausgegeben wurde (625.000 Euro, Anstieg: 13,3 Prozent), führen „nahezu alle betroffenen Ressorts“ auf die Insolvenz von Air Berlin zurück.