„Corona hat unser Land verändert“
„Ich meine – nach all dem Hass der letzten Zeit – das freundliche Gesicht, das unsere Gesellschaft zeigt“, schreibt Staatssekretärin Chebli in einem Beitrag für den Tagesspiegel. Hier vorab ein Auszug. Von Anke Myrrhe
Überhaupt gehen ja einige Dinge wesentlich harmonischer zu dieser Tage, „Corona hat unser Land verändert“, schreibt Staatssektretärin Sawsan Chebli (der Beitrag erscheint morgen im Tagesspiegel). „Ich meine nicht den Stillstand und die plötzliche Ruhe auf den Straßen und Plätzen.... Ich meine – nach all dem Hass, dem Rassismus und der Spalterei der letzten Zeit – das freundliche Gesicht, das unsere Gesellschaft angesichts der großen Herausforderung durch das Virus zeigt. An Hauseingängen kleben Zettel, auf denen Menschen ihren Nachbarn Hilfe anbieten. Im Netz kursieren Aufrufe, sich an der großen #Nachbarschaftschallenge zu beteiligen. Supermärkte rufen zum Helfen auf. Wohnungsbaugesellschaften bieten ihren Bewohnerinnen und Bewohnern Unterstützung. Auf Balkons applaudieren Nachbarn den wahren Stützen unserer Gesellschaft, also denen, die gerade rund um die Uhr alles geben, um die Versorgung aufrecht zu erhalten, Kranke zu versorgen, Leben zu retten oder diejenigen zu unterstützen, die aufgrund ihres Alters das Haus nicht verlassen möchten oder können.“
Im Checkpoint stellen wir jeden Tag eine Heldin oder einen Helden vor (weiter unten), und die findet man nun neben vielen Tipps, wie und wo man helfen kann, auch auf der Seite des Senats.
Und wo wir gerade bei Eigenwerbung sind: Den Checkpoint gibt es jetzt auch auf Englisch, spread the word!